1. FC Magdeburg: Kallnik eröffnet Nervenkrieg

FCM-Manager sieht Regensburg unter Erfolgszwang

FCM-Manager Mario Kallnik

Psychokrieg mit Regensburg: FCM-Manager Mario Kallnik. ©Imago

Im Fernduell um den Aufstiegrelegationsplatz hat der 1. FC Magdeburg den Nervenkrieg gegen Jahn Regensburg eröffnet.  Vor dem entscheidenden letzten Punktspiel des FCM gegen die Sportfreunde Lotte stempelte Manager Mario Kallnik sein Team im Kampf um Rang drei zum Außenseiter und schob den gesamten Druck auf die Bayern.

Vielleicht ist es sogar die viel bessere Variante, wenn wir aus aus dem Hinterhalt kommen könne. (Kallnik)

„Jetzt hat Regensburg den Druck des Favoiten. Die müssen jetzt liefern, wenn sie auf Rang drei bleiben wollen“, sagte Kallnik in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 16.05.2017): „Mal sehen, wie sie bei Preußen Münster damit klarkommen. Vielleicht ist es sogar die viel bessere Variante, wenn wir aus dem Hinterhalt kommen können.“

Kallniks Worte klingen allerdings ein wenig auch wie das berühmte Pfeifen im Wald. Denn unter Erfolgszwang steht am Samstag besonders Magdeburg: Nur ein eigener Sieg gegen Lotte erhält dem früheren Europacup-Gewinner überhaupt die Chance auf die letzte Möglichkeit der Saison zum angestrebten Aufstieg. Um jedoch Regensburg auf der Ziellinie noch abfangen und wieder von Platz drei verdrängen zu können, ist Magdeburg auf Punktverluste des Rivalen in Münster angewiesen.

Magdeburger Schwächephase im Saisonendspurt

Das Momentum spricht für Regensburg: Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich überholte Magdeburg durch Siege in den vergangenen beiden Begegnungen und verlor in seinen letzten fünf Spielen nur bei der inzwischen als Aufsteiger feststehenden KSV Holstein aus Kiel. Magdeburg ging im Saisonendspurt offenbar die Luft aus:

Zuletzt musste sich das Team von Chefcoach Jens Härtel dreimal in Folge mit einem Remis begnügen. Der Sturz aus der Aufstiegszone am vergangenen Wochenende dürfte das Selbstbewusstsein von Härtels Spielern auch nicht gerade stärken. Kallnik hält jedoch nichts vom Aufbau zusätzlichen Drucks auf Härtels Spieler: „Es kann noch viel passieren, deswegen ist jetzt nicht die Zeit für Abrechnungen.“

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