1. FC Magdeburg: Kallnik fordert Gier auf etwas Großes

Geschäftsführer ist mit Entwicklung zufrieden

Morten Behrens gegen Uerdingen.

Morten Behrens konnte Geschäftsführer Mario Kallnik mit seinen Leistungen überzeugen. ©imago images/Jan Huebner

Der 1. FC Magdeburg hat wieder etwas Luft zwischen sich und den Tabellenkeller gebracht. Der 1:0-Erfolg über Halle katapultierte die „Größten der Welt“ in die obere Tabellenhälfte und sorgt vor der Fahrt ins Grünwalder Stadion, wo am Sonntag die FC Bayern U23 wartet, für Zufriedenheit.

„Es zeigt sich, dass das Fundament steht und sich die Mannschaft immer besser findet. Wir müssen jetzt beharrlich dranbleiben und eine mannschaftlich geschlossene Gier auf etwas Großes entwickeln“, mahnt Geschäftsführer Mario Kallnik in der Volksstimme, sich nicht auf dieser Zufriedenheit auszuruhen.

Kein Alibi

Zumal etwas Großes, wie Kallnik deutlich macht, nicht bedeutet, dass das öffentlich geäußerte Ziel, innerhalb von drei Jahren aufsteigen zu wollen, einen neuen Zeitplan erhält. Als Alibi für die Spieler möchte er dies aber nicht verstanden wissen.

„Sollten wir in dieser Saison in die Nähe der Aufstiegsplätze kommen, werden wir alle sofort zugreifen“, verspricht er. Bei aktuell fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz könnte ein Sieg über den Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters genau jene Nähe herstellen.

Um die unbestrittene Qualität des Kaders in Zukunft beständiger auf den Rasen zu bringen als im bisherigen Saisonverlauf, steht Trainer Stefan Krämer mittlerweile auch wieder das gesamte Personal auf dem Trainingsplatz zur Verfügung. Während für die Langzeitverletzten Mario Kvesic und Dustin Bomheuer ein Einsatz am Wochenende wohl noch zu früh kommt und das Duo die folgende Länderspielpause nutzen kann, um sich wieder heranzukämpfen, dürfte der Wechsel zwischen den Pfosten von Alexander Brunst zu Morten Behrens vorerst Bestand haben.

Sonderlob für Behrens

„Dass Morten Behrens im Tor aktuell so ruhig und abgeklärt ist, ist schon eine kleine Überraschung“, lobt Kallnik den 22-Jährigen, der in seinen sieben Einsätzen für den FCM nur vier Gegentreffer hinnehmen musste und drei Mal zu Null spielte.

Ebenfalls festgespielt hat sich Leon Bell Bell auf der Position des Linksverteidigers. Der gelernte Mittelstürmer sorgte speziell gegen Halle für viel Schwung über die linke Seite und brachte jenes offensive Element ins Spiel, das Krämer in Magdeburg bereits seit dem Sommer installieren will.

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