1. FC Magdeburg: Kallnik rechnet mit „größerem Verlust“

Dennoch sieht er den FCM gut aufgestellt

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 16.03.2020 | 13:44
Mario Kallnik beim 1. FC Magdeburg

Derzeit als Krisenmanager gefragt: Mario Kallnik. ©Imago Images/Christian Schroedter

Am heutigen Montag wird darüber entschieden, wie in Liga drei angesichts der Corona-Krise weitergemacht wird, wobei Mario Kallnik, erwartet, „dass es erstmal auf eine Aussetzung hinausläuft“, so der FCM-Geschäftsführer im Vereins-TV.

Unabhängig von der Entscheidung sieht er auf die Drittligisten wirtschaftliche Probleme zukommen und sagt auch im Falle des FCM konkret: „In jedem Fall ist es so, dass wir einen größeren Verlust hinnehmen müssen.“

Solides Fundament

Damit ist der FCM natürlich nicht allein, was auch Kallnik anspricht. Auf die Situation bei seinem Verein reagiert er vergleichsweise gelassen. Bekannt ist, dass wir eine gewisse wirtschaftliche Stabilität haben. Natürlich war sie nicht für diesen Zweck gedacht, aber sie hilft uns aktuell, die Dinge ein Stück weit ruhiger angehen zu können“, so der Geschäftsführer.

In seinem Statement spricht er auch die Balance an, die in diesen Tagen in der dritten Liga am schwierigsten zu wahren ist: Zwischen den wirtschaftlichen Interessen sowie den gesellschaftlichen, denen sich alle Klubs zurecht verpflichtet sehen.

Eine Entscheidung, wie es in der dritten Liga weitergeht, ist am heutigen Montagabend zu erwarten. Allerdings planen auch die Drittliga-Verantwortlichen dann mit Unwägbarkeiten, da die Entwicklung mit dem Corona-Virus hierzulande sowie die Folgen, die daraus entstehen noch immer nicht langfristig abzusehen sind.

Schon Mitglied bei Wettanbieter betsson? Jetzt aktuelle betsson Erfahrungen lesen & bis zu 100€ gratis Guthaben für deine Wette sichern!