1.FC Magdeburg: Keine Torwart-Diskussion

Trotz Patzer keine Zweifel an Zingerle

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Montag, 11.05.20 | 12:40

Leopold Zingerle vom 1.FC Magdeburg

Fußballerisch noch nicht überzeugend. Beim 1:1 patzte Magdeburgs neue Nummer eins Leopold Zingerle. ©Imago

Nach seinem unglücklichen Einstand als Nummer eins (1:2 in Köln), als ihm beim Elfmeter der Ball von der Wade ins eigene Tor sprang, gab es ausnahmslose aufbauende Worte für Leopold Zingerle. Am Wochenende sah dies - zumindest bei Teilen der Fans - schon anders aus. Seine fußballerischen Qualitäten, die ihm im Kampf um den Stammplatz Vorteile gegenüber Glinker einbrachten, wurden nach der verunglückten Kopfballabwehr zum 0:1 in Frage gestellt.

Teil-Schuld am Gegentor

Für Trainer Jens Härtel gibt es allerdings keinen Grund, eine Torwart-Diskussion zu eröffnen. Zwar attestiert der Magdeburger Coach seinem Torwart eine Teil-Schuld am Gegentreffer, schenkt ihm aber weiter das Vertrauen: "Das wird ihn nicht umbringen, solche Situationen passieren. Leo muss jetzt aber gucken, dass er Stabilität findet", so Härtel in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 07.02.2017).

„ Es wird nicht einfacher, wenn die Zuschauer unruhig werden. ”
Jens Härtel

Zusätzliche Unruhe im Aufstiegskampf kann der FCM natürlich nicht gebrauchen. Dass die Fans Zingerle nach seinen bisherigen unglücklichen Leistungen nun noch kritischer beäugen, muss der frühere Bayern-Keeper nun ausblenden. "Es wird nicht einfacher, wenn die Zuschauer unruhig werden", kennt Härtel das Magdeburger Publikum.

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