1.FC Magdeburg: Keine Torwart-Diskussion

Trotz Patzer keine Zweifel an Zingerle

Leopold Zingerle vom 1.FC Magdeburg

Fußballerisch noch nicht überzeugend. Beim 1:1 patzte Magdeburgs neue Nummer eins Leopold Zingerle. ©Imago

Nach seinem unglücklichen Einstand als Nummer eins (1:2 in Köln), als ihm beim Elfmeter der Ball von der Wade ins eigene Tor sprang, gab es ausnahmslose aufbauende Worte für Leopold Zingerle. Am Wochenende sah dies – zumindest bei Teilen der Fans – schon anders aus. Seine fußballerischen Qualitäten, die ihm im Kampf um den Stammplatz Vorteile gegenüber Glinker einbrachten, wurden nach der verunglückten Kopfballabwehr zum 0:1 in Frage gestellt.

Teil-Schuld am Gegentor

Für Trainer Jens Härtel gibt es allerdings keinen Grund, eine Torwart-Diskussion zu eröffnen. Zwar attestiert der Magdeburger Coach seinem Torwart eine Teil-Schuld am Gegentreffer, schenkt ihm aber weiter das Vertrauen: „Das wird ihn nicht umbringen, solche Situationen passieren. Leo muss jetzt aber gucken, dass er Stabilität findet“, so Härtel in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 07.02.2017).

Es wird nicht einfacher, wenn die Zuschauer unruhig werden. (Jens Härtel)

Zusätzliche Unruhe im Aufstiegskampf kann der FCM natürlich nicht gebrauchen. Dass die Fans Zingerle nach seinen bisherigen unglücklichen Leistungen nun noch kritischer beäugen, muss der frühere Bayern-Keeper nun ausblenden. „Es wird nicht einfacher, wenn die Zuschauer unruhig werden“, kennt Härtel das Magdeburger Publikum.

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