1. FC Magdeburg: Krämer sammelt Erkenntnisse

Licht und Schatten bei FCM-Test

Mario Kvesic im Gespräch mit Stefan Krämer

Gesprächsbedarf: Trainer Stefan Krämer (r.) erwartet von Mario Kvesic noch mehr. ©Imago images/Christian Schroedter

Am gestrigen Mittwoch bestritt der 1. FC Magdeburg das vierte Testspiel der Saison und ging dabei gegen Chemie Leipzig mit 3:1 siegreich vom Platz. Alle drei Tore erzielte der FCM dabei in der ersten Halbzeit, wo Mario Kvesic eine gute Rolle spielte.

Er traf per Foulelfmeter und war an den beiden Toren durch Christian Beck beteiligt – doch Trainer Stefan Krämer machte nach dem Spiel deutlich, dass er sich noch mehr von seinem Neuzugang erwartet: „Die erste Halbzeit war gut. Kvesic war nach einem Tag echt gut drauf, aber wollte etwas zu viel. Die Chancenverwertung war verbesserungswürdig“, so der Coach auf der Vereinshomepage über den ersten Durchgang.

Wechselspielchen

In dem brachte er mit Tobias Müller, Björn Rother, Thore Jacobsen, Marcel Costly, Christian Beck sowie Leon Bell Bell sechs Spieler, die auch im vorletzten Testspiel gegen den BAK auf dem Platz standen.

Beim FCM wird also wie bisher in der Vorbereitung weiterhin munter durchgewechselt, zur zweiten Halbzeit brachte Krämer demzufolge auch eine komplett neue Elf. Erneut durften sich viele junge Spieler wie Anthony Roczen oder auch Eigengewächs Pascal Schmedemann beweisen.

Anforderungen an Youngster

Die Mannschaft der zweiten Hälfte schaffte es allerdings nicht allzu oft, Chancen zu kreieren, stattdessen durfte sich Torhüter Alexander Brunst auszeichnen. Beim Gegentor zum 1:3 war allerdings auch er machtlos. „In der zweiten Halbzeit waren viele junge Spieler auf dem Feld, die müssen sich mehr wehren. Für meine Erkenntnisse war es ein super Spiel“, fasst Krämer die Partie, in der es Licht und Schatten gab, für sich zusammen.

Allzu lange ausruhen dürfen sich die Akteure nun nicht, im Gegenteil. Das nächste Testspiel steht bereits am Samstag an, dann wartet der belgische Erstligist und viermalige Meister Royal Antwerpen, der bereits gegen einen künftigen Ligakonkurrenten des FCM testete: Der SV Meppen erkämpfte sich ein 2:2. Die Fans der Elbestädter, von denen mehrere hundert gegen Chemie Leipzig dabei waren, können der Partie gegen Antwerpen nicht beiwohnen: Das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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