1. FC Magdeburg: Kritik an Beck & Bertram

Klare Worte von Geschäftsführer Kallnik

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 02.01.2020 | 09:26

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik ist mit der Ausbeute seiner Angreifer unzufrieden. ©imago images/Christian Schroedter

Am heutigen Donnerstag wird der 1. FC Magdeburg mit Claus-Dieter Wollitz seinen neuen Trainer offiziell vorstellen. Eine klare Ansage gibt es für die Spieler aber schon vorher. "Die Zeit des Versteckens ist vorbei", verspricht Geschäftsführer Mario Kallnik in der Bild (Ausgabe vom 02.01.2020) und nimmt die beiden treffsichersten Akteure des FCM in die Pflicht.

"Weder Christian Beck noch Sören Bertram tauchen in den Top 10 der Liga-Torjäger auf. Bei dem vorhandenen Potenzial von beiden ist mir das für die 3. Liga zu wenig", so Kallnik über das Duo, das jeweils acht Treffer erzielte - lediglich elf Spieler der 3. Liga waren bisher treffsicherer.

„ Wer nicht mitzieht, bekommt zeitnah Probleme. ”
Mario Kallnik

"Ein Trainer wie Pele Wollitz zählt die Jungs selbst nach Siegen mit dürftigen Leistungen auch mal richtig an. Das Einfordern von Leistungen, verbunden mit konsequenten Handeln, hat zuletzt gefehlt, um das Leistungsniveau des Teams zu stabilisieren", ist Kallnik überzeugt. Für Emotionalität und Mentalität ist Wollitz bekannt, lebte sie an der Seitenlinie zuletzt bei Energie Cottbus vor und soll diese nun auch auf die im Laufe der Vorrunde teils lethargisch auftretende Magdeburger Mannschaft übertragen.

Desolate Bilanz ohne Beck & Bertram

"Unser Ziel ist die Rückkehr in die 2. Liga", stellte Kallnik darüber hinaus unmissverständlich klar, dass der im Sommer formulierte Anspruch, innerhalb von drei Jahren ins Unterhaus zurückzukehren, einen neuen Zeitplan erhalten halt: "Dafür gilt ausschließlich das Leistungsprinzip. Wer nicht mitzieht, bekommt zeitnah Probleme. Unabhängig davon, was er bisher für unseren Club geleistet hat."

Dass Beck und Bertram bereits etwas geleistet haben, wird besonders deutlich, wenn ihre 16 Tore in Relation zum Rest der Mannschaft gestellt werden. 27 Treffer erzielte Magdeburg bis zum Jahreswechsel und stellt damit den viertschwächsten Angriff der Liga - Ohne die Tore von Beck und Bertram ergibt sich hierbei ein desolates Bild. Ob die Kritik von Kallnik den gewünschten Effekt hat, wird sich am 25. Januar zeigen, wenn Magdeburg mit einem Heimspiel gegen Zwickau ins Pflichtspieljahr 2020 startet.

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