1. FC Magdeburg: Türpitz fällt verletzt aus

Neuzugang laboriert an Muskelfaserriss

Beobachtet Verletztensituation: FCM-Coach Jens Härtel

Personalsorgen: FCM-Trainer Jens Härtel © imago

Der 1. FC Magdeburg muss in der Vorbereitung auf die kommende Saison vorerst auf Philip Türpitz verzichten. Die Oberschenkelprobleme des Neuzugangs vom Chemnitzer FC haben sich nach Angaben der Magdeburger Volksstimme als leichter Muskelfaserriss herausgestellt.

Für FCM-Trainer Jens Härtel bedeutet die Diagnose einen Rückschlag bei den Planspielen für die anstehende Spielzeit. „Ich hoffe, dass er nicht länger ausfällt“, zitierte die Volksstimme den Coach.

Zwangspause für Türpitz eine böse Überraschung

Türpitz hatte sich am vergangenen Sonntag beim 12:0-Erfolg seines Teams im Testspiel bei Stahl Thale wegen eines Zwickens im Oberschenkel auswechseln lassen. Zunächst hatte der 25-Jährige die Situation noch heruntergespielt und den Vorgang als reine Vorsichtsmaßnahme bezeichnet. Eine genauere Untersuchung erbrachte jedoch die ernüchternde Gewissheit. Die Prognose für die Dauer seiner Zwangspause lautet zunächst auf eine Woche.

Der Mittelfeldspieler ist momentan der vierte Patient im Magdburger Lazarett. Schon vor Türpitz hatte Charles Elie Laprevotte einen Mittelfußbruch erlitten. Außerdem müssen derzeit auch der schon in der vergangenen Saison lange verletze Kanadier Andre Hainault (Innenbandriss und Hüftoperation) aufgrund von Adduktorenproblemen und Felix Schiller wegen Fiebers ihr Pensum herunterfahren.

Härtel beobachtet die Verletztensituation in seiner Mannschaft sehr aufmerksam. Bereits vor der Untersuchung von Türpitz hatte der 48-Jährige darauf verwiesen, mit Bedacht einen Platz im Kader bis kurz vor Saisonstart nicht zu besetzen, um noch auf längerfristige Ausfälle reagieren zu können.

Korb für Kaiserslautern

Bei Magdeburg ist derzeit auch Manager Mario Kallnik ein Gesprächsthema. Wie die Bild (Ausgabe vom 28.06.2017) berichtet, ist der 1. FC Kaiserslautern an die Diensten des 42-Jährigen interessiert. Am Betzenberg fungierte zuletzt Uwe Stöver auf der Position des Sportdirektors, die Suche nach einem Nachfolger läuft.

Der FCM ist für mich eine Herzenssache. (Mario Kallnik)

Grund zur Sorge müssen die FCM-Fans jedoch nicht haben. „Ich sitze hier genau an der richtigen Stelle. Und ich habe einen Job angefangen, den ich zu Ende bringen will. Wir haben hier noch so viel vor. Ein Wechsel kommt für mich nicht infrage“, äußert sich Kallnik zu dieser Thematik.

Der 42-Jährige weiter: „Mich verbindet so viel mit Magdeburg. Das ist nicht nur ein Job, den ich gut machen will. Der FCM ist für mich eine Herzenssache.“

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