1860 München: Aigner schließt Rückkehr nicht aus

Stürmer bevorzugt Klub im Raum München

Verbindungen zu Stefan Aigner: Münchens Trainer Daniel Bierofka

In Kontakt zu Stefan Aigner: 1860-Coach Daniel Bierofka © imago/foto2press

Urgestein Stefan Aigner schließt eine neuerliche Rückkehr zu seinem Stammverein 1860 München nicht aus. In einem Interview unterstrich der 30-Jährige nach der Beendigung seines Engagements beim US-Klub Colorado Rapids jedenfalls seine Sympathien für die „Löwen“.

Warum nicht 1860? (Stefan Aigner)

„Sag niemals nie“, erklärte Aigner im Gespräch mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 11.06.2018) zu Spekulationen über ein vermeintliches Interesse des Aufsteigers: „Warum nicht 1860?“

Nach seiner Heimkehr aus den USA wolle er sich zunächst Gedanken über seine Zukunft machen, sagte der gebürtige Münchner weiter. Tatsächlich aber würde er nunmehr „am liebsten in der Nähe von München bleiben“ wollen.

Schon dreimal im Löwen-Trikot

Eine Verpflichtung bei 1860 würde Aigners viertes Engagement beim Traditionsverein bedeuten. Der Flügelstürmer trug in der Jugend sowie danach in der Spielzeit 2012/13 und nochmals in der Zweitliga-Abstiegssaison 2016/17 das TSV-Trikot.

Die Turbulenzen nach seinem dritten Abschied aus Giesing vor Jahresfrist mit den damit verbundenen Anfeindungen aus Teilen der Münchner Anhängerschaft hätten ihm schwer zugesetzt, verriet Aigner: „Ich habe über ein halbes Jahr gebraucht, das einigermaßen zu verarbeiten.“

Seine mangelnde Spielpraxis aufgrund der langen Reservistenrolle bei den Rapids sieht der frühere Bundesliga-Profi nicht als Hindernis für eine Verpflichtung an. „Wenn ich jetzt eine komplette Vorbereitung in Deutschland absolviere, bin ich topfit“, sagte Aigner.

Aigner bestätigte auch bestehende Kontakte zu Münchens Trainer Daniel Bierofka. Ob dabei auch Möglichkeiten eines abermaligen Comebacks bei den „Löwen“ erörtert werden, blieb in dem Interview offen.

Eine Rückkehr des Offensiv-Asses zu 1860 dürfte nicht zuletzt aber auch von den finanziellen Möglichkeiten abhängen. Jedoch ist aufgrund des Gesellschafterstreits bei den Münchnern weiterhin unklar, welche Summe dem Verein für die Planungen zur neuen Saison zur Verfügung stehen.

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