1860 München: Bierofka schlägt Alarm

Euphorie ist verflogen

Daniel Bierofka an der Seitenlinie.

Wie geht’s weiter bei 1860 unter Trainer Daniel Bierofka? ©imago images/Sven Simon

Noch vor einem Jahr war die Welt bei 1860 in bester Ordnung. Die „Löwen“ hatten die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern eingefahren, die Aufstiegsrunde gegen Saarbrücken stand kurz bevor. Dort setzten sich die Münchner schlussendlich durch.

Spult man zwölf Monate zum heutigen Tag vor, ist von der damaligen Euphorie und Aufbruchsstimmung nicht mehr viel übrig geblieben. „Was ist in diesem einen Jahr passiert?“, stellt Trainer Daniel Bierofka im Gespräch mit der tz die entscheidende Frage, auf die er auch gleich eine Antwort liefert.

Fingerzeig bei der Mitgliederversammlung?

Ursprünglich war geplant, die Mannschaft im ersten Jahr in der 3. Liga zu etablieren und in der Saison 2019/20 dann den Aufstieg in Angriff zu nehmen. „Im Dezember hieß es dann plötzlich: Der Kurs wird geändert, der Etat stark reduziert“, so Bierofka.

Das vom 40-Jährigen bereits Ende April thematisierte Manko, dass er über zu wenige Führungsspieler verfügt, die vorneweg marschieren und die Mannschaft mitnehmen, lässt sich so logischerweise noch schwerer beheben.

Für Ende Juni hat 1860 zur Mitgliederversammlung geladen, dort steht die Wahl des Präsidiums auf dem Plan. Sollten die Mitglieder das Triumvirats Robert Reisinger, Heinz Schmidt und Hans Sitzberger bestätigen, werden die „Löwen“ den eingeschlagenen Sparkurs fortsetzen. Das vor einem Jahr formulierte Ziel für die Saison 2019/20 könnte damit in weite Ferne rücken.

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