1860 München: Bierofka-Vorgabe erfüllt

Zu-Null-Sieg trotz Verletzungssorgen

Löwen Coach Daniel Bierofka motiviert sein Team

Lebt die Einsatzbereitschaft an der Linie vor: Daniel Bierofka. ©Imago/Jan Huebner

Die Null solle in der Partie gegen Energie Cottbus stehen, betonte 1860-Coach Daniel Bierofka vor dem Aufsteigerduell am gestrigen Freitag und seine Mannschaft ließ den Trainer nicht im Stich: Beim 2:0-Sieg lieferte sie die geforderte gute Defensivleistung ab und überzeugte vor allem läuferisch und kämpferisch unter Flutlicht im altehrwürdigen Grünwalder Stadion.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich Bierofka auch nach der Partie von seiner Truppe, die sich in einem „Kampfspiel“, wie es der Trainer am Mikorofon von Telekom Sport bezeichnete gewehrt habe und „in jeden Schuss reingeschmissen hat“. Am Ende stand deshalb das erste Spiel ohne Gegentor und die nächste Weiterentwicklung des Aufsteigers, auch ein Spiel auf Augenhöhe für sich zu entscheiden.

Entwarnung bei Karger

Dabei hatten die Löwen auch während der Partie mit Verletzungssorgen zu kämpfen, wie bei Daniel Wein, Keeper Hendrik Bonmann oder Sascha Mölders. Nico Karger, der unter der Woche gesundheitliche Problemen hatte und gegen Cottbus das 2:0 erzielte, sackte nach dem Spiel erschöpft zusammen.

Trainer Bierofka gab nach der Partie allerdings Entwarnung beim 25-Jährigen, der in jedem der letzten drei Pflichtspiele traf und nahm es mit schwarzem Humor: „Es ist nicht so schlimm, er lebt noch. Ich habe mal im Spaß zu den Jungs gesagt: Wir müssen, um in der dritten Liga drei Punkte zu ergattern, auf dem Platz sterben, aber dass sie das wörtlich nehmen, muss natürlich nicht sein“, so der Löwen-Coach mit einem Augenzwinkern.

Genügend Zeit, die eigenen Kräfte zu bündeln haben die Münchner nun, denn es steht die zweiwöchige Länderspielpause an. Danach geht es allerdings Schlag auf Schlag, mit der Partie in Rostock sowie einer englischen Woche gegen Wehen Wiesbaden, Unterhaching und den Würzburger Kickers, also mit die offensivstärksten Teams der Liga – dann ist eine stabile Abwehr mehr denn je gefragt.

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