1860 München: Gehirnerschütterung bei Paul

Verteidiger verletzte sich gegen Unterhaching

1860 München bangt vor dem Derby gegen Würzburg um Herbert Paul.

Herbert Paul droht das Derby gegen Würzburg zu verpassen. ©Imago/Huebner

Nach dem Derby ist für 1860 München vor dem Derby. Zum Abschluss des 10. Spieltages empfangen die Löwen am kommenden Montag (01.10.2018, Anstoß 19:00) die Würzburger Kickers.

Für diese Partie droht Herbert Paul auf Grund einer Gehirnerschütterung auszufallen, die er sich bei einem verunglückten Fallrückzieher von Dominik Widemann zuzog.

Als Rechtsverteidiger gesetzt

“Ich habe das Spiel gegen Würzburg schon noch auf dem Schirm. Aber ich werde nur spielen, wenn ich kein Kopfweh mehr habe“, will der Rechtsverteidiger einen Einsatz gegenüber dieblaue24 aber noch nicht gänzlich aufgegeben.

Zumal seine Kopfballstärke nicht nur in der Defensive benötigt wird, auch offensiv hat er mit zwei Kopfballtoren seine Qualitäten in der Luft bereits unter Beweis gestellt. Bisher verpasste Paul keine einzige Minute, war an den ersten acht Spieltagen immer als als Rechtsverteidiger im Einsatz.

Zwei Alternativen

Gegen Unterhaching ließ Daniel Bierofka mit einer Dreierkette verteidigen, in der Felix Weber als rechter Innenverteidiger auflief und Paul dafür nach links rückte. Da der Kapitän aber in der Innenverteidigung gesetzt ist, ergeben sich für den Trainer zwei Alternativen, sollten Pauls Kopfschmerzen bis Montag nicht abklingen.

Mit Eric Weeger steht noch ein gelernter Rechtsverteidiger im Kader, der 21-Jährige absolvierte aber noch keine einzige Minute in Liga drei. Die zweite Option ist Marius Willsch. Der Rechtsaußen ließ sich in Unterhaching bei gegnerischem Ballbesitz fallen und verwandelte gemeinsam mit Phillipp Steinhart, der das gleiche auf der linken Seite machte, die Dreier- in eine Fünferkette.

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