1860 München: Gorenzel verschärft den Ton

Die Spieler müssen liefern

Daniel Bierofka (r.) und Günther Gorenzel an der Seitenlinie.

Brauchen gegen Aalen am kommenden Montag einen Sieg: Daniel Bierofka (r.) und Günther Gorenzel. ©Imago/MIS

Unentschieden in Lotte und Uerdingen, dazwischen eine Niederlage gegen Osnabrück: Mit zwei Punkten aus den ersten drei Partien erwischte 1860 München einen schwachen Start ins Jahr. Die Konsequenz aus der mageren Ausbeute: Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist auf vier Punkte geschrumpft.

„Ich werde jetzt keinen Rundumschlag machen, das würde nach hinten losgehen. Vieles klappt ja gut. Aber es muss jetzt was kommen, keine Frage. Die Spieler müssen liefern“, nimmt Geschäftsführer und Sportdirektor Günther Gorenzel in der Bild (Ausgabe vom 13.02.2019) die Mannschaft in die Pflicht.

Siege gegen Kellerkinder könnten die Nerven beruhigen

Lediglich zwei Siege aus den letzten elf Partien stehen in der Statistik, dem gegenüber stehen sechs Unentschieden und fünf Niederlagen. Mit dieser durchwachsenen Statistik haben es sich die Münchner im Niemandsland der Tabelle bequem gemacht: Seit Ende Oktober standen sie zwar nie schlechter als Rang zwölf, aber eben auch nie besser als Platz neun.

Damit nicht bis zum Saisonende gezittert werden muss und der Blick ständig nach unten geht, könnten die nächsten beiden Partien vorentscheidend sein. Am kommenden Spieltag kommt das Tabellenschlusslicht Aalen an die Grünwalder Straße, eine Woche später geht es für die „Löwen“ zum aktuell Drittletzten Energie Cottbus.

Paul fehlt erneut

„In der Hinrunde haben wir bewiesen, dass wir gegen Teams, die in der Tabelle hinter uns stehen, kontinuierlich punkten konnten. Das müssen wir wieder hinbekommen“, fordert Gorenzel. In den Hinspielen konnte man gegen beide Teams gewinnen, was in der momentanen Situation die Nerven beruhigen würde.

Für das Duell gegen Aalen muss Trainer Daniel Bierofka währenddessen erneut auf Herbert Paul verzichten. Der Rechtsverteidiger fehlt nach seiner gelb-roten Karte aus dem Uerdingen-Spiel, seiner zweiten Ampelkarte aus den letzten vier Partien. Für ihn dürfte erneut Eric Weeger in der Startformation stehen.

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