1860 München: Keine Eile bei Bekiroglu

Bierofka mahnt zur Vorsicht

Efkan Bekiroglu im Spiel gegen Jena.

Seit rund vier Wochen muss 1860 München auf Efkan Bekiroglu verzichten. ©imago images/kolbert-press

Mitte September stand Efkan Bekiroglu letztmals für 1860 auf dem Feld, der quirlige Spielmacher überzeugte vor rund vier Wochen mit einem Tor und einer Vorlage beim 3:1-Sieg über Jena. Seitdem setzte ihn ein Muskelfaserriss im Oberschenkel außer Gefecht.

Auch für das Heimspiel der Löwen am kommenden Samstag gegen Uerdingen droht Bekiroglu weiterhin auszufallen. „Wir können es noch nicht sagen, ob er spielen kann“, sagte Trainer Daniel Bierofka der Abendzeitung. Am Dienstag konnte Bekiroglu lediglich abschließende Läufe gemeinsam mit seinen Teamkollegen absolvieren, bei Übungsformen der Löwen musste er sich mit einer Zuschauerrolle begnügen.

Knackiges Programm für 1860

„So gerne man einen Spieler wie ihn so schnell wie möglich wieder einsetzen würde: Es geht da auch ums Verletzungsrisiko. Wenn wir ihn zu früh bringen, und er fällt danach wieder sechs Wochen aus, geht der Schuss nach hinten los“, mahnt Bierofka zur Vorsicht.

An der Seite des im defensiven Mittelfeld gesetzten Daniel Wein versuchte es Bierofka bislang wahlweise mit Dennis Dressel oder Tim Rieder. Während Letztgenannter die deutlich defensivere Alternative darstellt, konnte Youngster Dressel im Gegensatz zu Bekiroglu (vier Torbeteiligungen) der Offensive noch nicht seinen Stempel aufdrücken (keine Torbeteiligung).

Mit seiner Entscheidung, ob Bekiroglu wieder eine Alternative für den Liga-Alltag darstellt und schon gegen Uerdingen in den Kader zurückkehrt, dürfte Bierofka daher bis zur letzten Minute warten.

Nach dem Heimspiel gegen den KFC geht es mit Rostock, Köln und Halle gegen drei knackige Gegner, ehe mit der Bayern U23 und Unterhaching gleich zwei Derbys warten. Bekiroglu dann nicht wieder fit an Bord zu haben, weil sein Comeback zu früh kam, könnte sich in diesen fünf Partien als fatal herausstellen.

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