1860 München: Klappt’s diesmal in der Schlussphase?

Löwen reisen mit guten Ansätzen nach Aalen

Nico Karger jubelt für den TSV 1860 München

Nico Karger spielte gegen Kiel stark auf. Beginnt er auch in Aalen im Zentrum? ©Imago/Jan Hübner

In seiner langen Geschichte trat der TSV 1860 München bereits in fast ganz Deutschland an, so auch bereits dreimal auf der Ostalb gegen den VfR Aalen. Allerdings gelang den Löwen dort noch kein Sieg, zwei Unentschieden sowie eine Niederlage stehen zu Buche. Diese Bilanz soll sich beim direkten Duell am kommenden Samstag ändern.

Eingeschossen hat sich 1860 bereits beim 7:1 im Landespokal, zudem lag der Trainingsschwerpunkt auf mehr Ballbesitz, wie der Sportliche Leiter Günther Gorenzel betont: „Wir müssen den Ball länger in den eigenen Reihen halten, um zwischendurch Luft zu holen.“

Schwächstes Team der zweiten Hälfte

Die brauchen die Löwen vor allem in den letzten 15 Minuten, denn alle seiner fünf Gegentore bekam der TSV in der Schlussviertelstunde. Gerade in Aalen sollten die Münchner allerdings in diesem Zeitraum hellwach sein, könnte sich dieses Mal doch sogar die Chance für einen Last-Minute-Sieg der Löwen ergeben.

Aalens Bilanz ab der 75. Minute lautet nämlich 0:3, was dazu beiträgt, dass der VfR nach vier Spielen das schwächte Team der zweiten Halbzeit ist. Die Löwen sollten also diesmal darauf achten, auch in Halbzeit zwei zuzubeißen – und haben dafür personelle Alternativen.

Karger für Mölders?

Grimaldi wird im Angriff gesetzt sein, daneben allerdings wird es spannend: In den ersten vier Ligapartien begann Sascha Mölders und zeigte sich dabei gewohnt kämpferisch. Im DFB-Pokal gegen Kiel stellte Bierofka alledings Nico Karger vom linken Flügel ins Zentrum, wo sich der 25-Jährige blendend zurecht fand und das mit dem Treffer zum 1:0-Führungstreffer bewies.

Möglicherweise ist das Sturmduo Grimaldi/Karger auch in der kommenden Partie denkbar, Mölders könnte dann als Joker den nötigen Schwung in der Schlussphase bringen. Verzichten müssen die Löwen allerdings auf einen Defensivmann: Wie der TSV bekannt gab, zog sich Markus Ziereis einen Außenbandteilsriss im rechten Knie zu und fällt damit mehrere Wochen aus.

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