1860 München: Paul unterstreicht seinen Stellenwert

Neuzugang und Dauerbrenner rettet die Löwen im Pokal

Bei den Löwen durchgesetzt: Abwehrmann Herbert Paul.©Imago/MIS

Nach einer Ecke von Alessandro Abruscia in der vierten Minute der Nachspielzeit stand einer goldrichtig am langen Pfosten: Herbert Paul drückte den Ball über die Linie und rettete den TSV 1860 München im Landespokal durch sein entscheidendes Tor zum 1:0-Siegtreffer bei Regionalligist FC Memmingen ins Viertelfinale. Paul, erst im Sommer aus Schweinfurt gekommen, hat sich schnell etabliert im Team und zeichnet nun auch für die wichtigen Momente verantwortlich.

Paul erstmals auf der Bank

In der Liga und im Pokal spielte der Rechtsverteidiger bislang stets durch, kam gegen Memmingen erstmals von der Bank aus in die Partie. Und das acht Minuten vor dem Schlusspfiff. „Unser Ziel war es weiterzukommen, wir haben nicht aufgehört und wussten um unsere Stärken bei Standardsituationen“, erklärte der 24-Jährige auf der Homepage des Vereins.

Sechzig-Coach Daniel Bierofka hatte seiner ersten Elf ein neues Gesicht verpasst und gab fast ausschließlich Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance. So etwa bildeten Jan Mauersberger und Selmi Belkahia die Innenverteidigung, beide kamen in dieser Spielzeit bislang kaum zum Einsatz. Während Stammkräfte wie Paul und Adriano Grimaldi erst im zweiten Durchgang mitwirkten, musste etwa Sascha Mölders (Knieprobleme) passen.

Für die Löwen geht es im Pokal nun im Viertelfinale weiter. Nach der Länderspielpause steht zunächst ein Auswärtsspiel in der Liga an. Am 15. September gastiert 1860 im Rostocker Ostseestadion beim FC Hansa.

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