1860 München: Scharold fordert Entscheidung

Eigenmittel reichen nicht aus

Michael Scharold ist Geschäftsführer bei 1860 München

Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold sucht auch nach Lösungen für das Stadion-Problem. ©Imago/MIS

Nach der Unruhe in den vergangenen Tagen um die abgesagte und nun in neue Jahr verlegte Weihnachtsfeier geht es nun bei 1860 München erst einmal wieder um die mittelfristige Zukunft. Geschäftsführer Michael Scharold will schnellstmöglich Planungssicherheit.

Warten auf Ismaik

Bei die blaue24 wird Scharold zitiert: „So einen Betrieb, wie wir ihn haben, kann man nur ganz schwer aus Eigenmitteln finanzieren. So weit sind wir noch nicht.“ Zwar können die „Löwen“ auf beträchtliche Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Sponsoring verweisen, ausreichend seien diese aber nicht, zumal ein Ausbau des Stadions zur Steigerung der Einnahmen alles andere als sicher ist.

Da Präsident Robert Reisinger klar gestellt hatte, dass es keine neuen Schulden geben werde, bleibt zur Lösung der Probleme im Grunde nur eine Schenkung durch Investor Hasan Ismaik. Diesbezüglich müsse schnell eine Entscheidung getroffen werden. Dazu kündigte Scharold im „kicker“ (Ausgabe vom 20.12.2018) drastische Einsparungen an, von denen auch die Nachwuchsförderung betroffen sein könnte.

Zunächst einmal sponsort Hasan Ismaik nun  die Weihnachtsfeier, wie er via Facebook angekündigt hat. Ob er dann im Januar tatsächlich Gelder zur freien Verfügung stellt, bleibt abzuwarten. Gegen den 1. FC Kaiserslautern zu gewinnen würde den Geldgeber aber zumindest schon einmal in eine positivere Grundstimmung versetzen.

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