Achim Beierlorzer startet in Ingolstadt – Duisburg testet Jonas David

Die 3. Liga mitten in der Länderspielpause

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 30.09.26 | 09:28
Achim Beierlorzer © Imago / Zink

Zurück auf der Trainerbank: Achim Beierlorzer. © Imago / Zink

Das erste Wochenende ohne Drittliga-Fußball ist passé, doch weil auch in den nächsten Tagen die Bühne weiterhin der Nations League gehört, passiert in der 3. Liga auf dem Spielfeld erst einmal nichts. Abseits davon aber ist einiges geboten, wie unser Rundumblick auf News und Ereignisse der letzten Tage zeigt.

Nachdem Sabrina Wittmann in Folge eines unbefriedigenden Saisonstarts gehen musste, hat Achim Beierlorzer am Dienstag seine erste Einheit als neuer Trainer des FC Ingolstadt geleitet. Der 57-Jährige, der vor einem Jahr noch Geschäftsführer des SSV Jahn Regensburg war, hatte bereits in den Wochen zuvor erklärt, wieder als Trainer arbeiten zu wollen und hat nun die Aufgabe, die Schanzer von Tabellenplatz 14 aus nach oben zu führen.

Bei Fortuna Düsseldorf wird unterdessen in Kürze die nach dem Aus von Christian Weber vakante Position des Sportdirektors neu besetzt. Patrick Fabian, der bislang als einer von zwei Leitern des Nachwuchsleistungszentrums fungiert, soll intern aufsteigen und schon nächste Woche in neuer Rolle arbeiten.

In Münster lichtet sich das Lazarett

Der MSV Duisburg muss wegen einer Leistenverletzung womöglich bis Jahresende auf Jan-Simon Symalla verzichten. Unabhängig davon testen die Zebras, die nach dem Abgang von Alexander Hahn (1. FC Bocholt) nur noch drei Innenverteidiger im Kader haben, den vereinslosen Jonas David, der zuletzt mit dem SSV Ulm aus der 3. Liga abgestiegen ist, allerdings wegen eines Kreuzbandrisses nur neun Saisonspiele bestreitn konnte.

Bei Preußen Münster lichtet sich das Lazarett spürbar. Schon am 9. Oktober gegen Rot-Weiss Essen könnten die teils lange ausgefallenen Malik Batmaz, Luca Bolay und Joshua Mees wieder mitwirken. Auch bei Oscar Vilhelmsson, Marvin Schulz I, Simon Scherder und Niko Koulis gibt es Fortschritte, die ein baldiges Comeback erhoffen lassen.

Eine Enttäuschung musste der SC Verl wegstecken, der sich mit einer Niederlage im Elfmeterschießen bei Oberligist 1. FC Gievenbeck aus dem Landespokal Westfalen verabschieden musste und nun nur noch über die Liga in den DFB-Pokal einziehen könnte, dafür aber mindestens Vierter werden müsste.