Chemnitzer FC: Baumgart in Fahrt

Darum ist das Eigengewächs so gut

Tom Baumgart jubelt im CFC Trikot

Drei Tore in den letzten drei Partien: Baumgart sorgt für CFC-Lichtblicke. ©Imago/Picture Point

Beim CFC läuft es immer noch nicht rund, das bewies nicht zuletzt die deutliche 1:6 Schlappe in Osnabrück. Ein Lichtblick in der Elf von Trainer David Bergner ist hingegen Tom Baumgart, der gegen den VfL traf und damit in drei aufeinanderfolgenden Partien jeweils ein Tor schoss.

Bergner gewährt Freiheiten

Doch woher kommt der starke Lauf des 20-Jährigen? Ein Grund ist sicherlich der neue Coach. Bergner leitete bei Rot-Weiß Erfurt bis Oktober letzten Jahres die Nachwuchsabteilung und muss daher wissen, wie er mit jungen Spielern umzugehen hat. Das Vertrauen des Trainers rechtfertigte Baumgart jedenfalls vollends.

Bergner gewährt dem Chemnitzer Eigengewächs aber auch auf dem Platz mehr Freiheiten. Unabhängig, ob Baumgart auf dem rechten oder wie zuletzt auf dem linken Flügel agiert, er zieht oft in die Mitte und hat dann relativ viel freien Raum vor sich – so wie zum Beispiel bei seinem Treffer beim 2:3 gegen den VfR Aalen, als er nach Zuspiel von Florian Hansch zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf.

Perfektes Zusammenspiel

Hansch, ebenfalls aus der CFC-Jugend, ist ein weiterer Faktor für den Baumgart-Lauf: Alle drei Saisontreffer Baumgarts legte er auf. Die beiden kennen sich noch aus dem Nachwuchsbereich und verstehen sich auch neben dem Platz bestens – das wirkt sich positiv auf die Mannschaft aus.

In der nächsten Partie empfangen die Himmelblauen mit ihrem dynamischen Duo nun die SpVgg Unterhaching in der Arena. Die Münchner sind ihrerseits seit vier Spielen sieglos. Um den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen, muss für den CFC unbedingt ein Sieg her.

Dafür bietet sich die Überfalltaktik an: Keine Mannschaft lag zur Halbzeit nämlich häufiger zurück, als die SpVgg. Eine Führung zum Pausentee wäre also bereits mehr als die halbe Miete für die Chemnitzer, denn 73% dieser Spiele verloren die Hachinger.