Chemnitzer FC beobachtet Eiban

Schlussmann von Schweinfurt im Visier

Alexander Eiban vom 1. FC Schweinfurt

Stark im Eins-gegen-Eins: Alexander Eiban (r.) vom 1. FC Schweinfurt. ©Imago images/foto2press

Trotz noch nicht gänzlich geklärter Lizenz-Frage befindet man sich beim Chemnitzer FC in Planungen für die kommende Saison. Dabei scheint sich auch auf der Position zwischen Pfosten etwas zu tun. Nach Informationen von Liga-Drei.de beschäftigt sich der CFC mit Alexander Eiban vom 1. FC Schweinfurt. Der Vertrag des 24-Jährigen läuft im Sommer aus.

Der Torhüter spielt eine gute Saison, nur drei Teams kassierten bislang weniger Tore als die „Schnüdel“ in der Regionalliga Bayern. Neunmal blieb seine Weste weiß in der laufenden Spielzeit. Der beim FC Bayern ausgebildete Schlussmann ist seit fünf Jahren Stammspieler in der vierten Liga, erst bei Wacker Burghausen, seit zwei Jahren nun in Schweinfurt.

Verstimmung bei Jakubov

Die Chemnitzer sind mit der herrschenden Konstellation im Tor offenbar nicht ganz zufrieden. Im Winter holte man schon Joshua Mroß vom Wuppertaler SV, als Ersatz der verletzten Nummer zwei Florian Sowade.

Mroß bekam im März plötzlich Einsätze, was Torwart-Trainer Thomas Köhler in der „Freien Presse“ zuletzt mit internen Gründen erklärte. Jakubov reagierte verstimmt, wollte sich seither nicht äußern. Vor zwei Wochen durfte die etatmäßige Nummer eins wieder ran, saß am vergangenen Wochenende aber erneut auf der Bank.

Das lässt die Zukunft von Jakubov beim CFC alles andere als sicher erscheinen. Das Interesse an Alexander Eiban kann also als vorbeugende Maßnahme gedeutet werden.