Chemnitzer FC braucht Platz im Kader

Erst Abgänge, dann Zugänge

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 28.12.19 | 08:51

Patrick Glöckner vom CFC

Patrick Glöckner hat die Kaderplanung in Angriff genommen. Imago images/Kirchner Media

Der Chemnitzer FC verpasste durch das wilde Spiel gegen Waldhof Mannheim den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Der Trend geht aber klar nach oben, seit Trainer Patrick Glöckner das Sagen hat. Dieser will nun den Kader nach seinen eigenen Vorstellungen verstärken.

Dazu muss aber zunächst der ein oder andere Spieler den Verein verlassen, denn auf Grund der finanziellen Lage sind Transfers nur möglich, wenn zuvor Kaderplätze frei gemacht werden.

Wer dafür die Kandidaten sind, ist im Grunde kein Geheimnis. "Ich habe bereits mit einigen gesprochen und ihnen erklärt, dass es für ihre Entwicklung besser ist, sich einen neuen Verein zu suchen", so Glöckner gegenüber Tag24.

Hoppe, Gesien & Tuma

Das Stichwort 'Entwicklung' ist dabei vor allem auf jüngere Spieler zu beziehen. Pelle Hoppe ist das beste Beispiel. Der Mittelstürmer hat hinter Philipp Hosiner und Dejan Bozic kaum Chancen. Zuletzt konnte er bei Einwechslungen immerhin etwas Eigenwerbung betreiben. 

Davud Tuma könnte sich nach der Verletzung von Noah Awuku zwar mehr Chancen ausrechnen, doch mit Philipp Sturm kommt zum Januar ein vielseitiger Offensivspieler zurück, der die Konkurrenzsitzuation wieder herstellt.

Jakob Gesien hingegen ist beim CFC völlig ohne Perspektive. Der frühere Rostocker ist noch ohne Spielminuten und hat im zentralen Mittelfeld viele Spieler vor sich.

Am glücklichsten wäre man bei den "Himmelblauen" wohl, fände sich ein Abnehmer für Georgi Sarmov. Der Bulgare ist unter Glöckner nicht gefragt und dürfte zu den besser verdienenden Chemnitzern gehören. Sollten sich Interessenten finden, hätte man beim CFC wohl auch schon Verstärkungen im Blick.

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