Chemnitzer FC: Endres-Comeback zur rechten Zeit

Kapitän soll für Stabilität sorgen

Soll für Stabilität sorgen: CFC-Rückkehrer Marc Endres

Comeback steht bevor: CFC-Kapitän Marc Endres © imago/picture point

Kapitän Marc Andres kann beim Chemnitzer FC auf sein Comeback hoffen. Nach monatelanger Verletzungspause steht der Innenverteidiger den Himmelblauen für die Begegnung mit Aufsteiger SpVgg Unterhaching wieder zur Verfügung.

Er ist auf jeden Fall eine Ooption. (CFC-Trainer David Bergner über Marc Endres)

CFC-Trainer David Bergner bestätigte in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 16.02.2018) denn auch Pläne zur Stabilisierung der Abwehr mit Endres möglicherweise schon vom Anpfiff weg: „Er ist auf jeden Fall eine Option.“

Dreimonatige Leidenszeit

Hinter Endres liegt eine lange Leidenszeit. Wegen einer langwierigen Achillessehnenreizung ist der 26-Jährige seit drei Monaten zur Untätigkeit verurteilt gewesen. Seinen bislang letzten Liga-Einsatz bestritt der Abwehrspieler am 18. November bei der 0:3-Heimpleite gegen Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers.

Endres kommt gerade zur rechten Zeit zurück. In den letzten Wochen erwies sich die Defensive der Sachsen als hochgradig anfällig und ist inzwischen die mit Abstand schwächste Abwehr der Liga. Nur seit Ende der Winterpause kassierte Bergners Mannschaft in den bisherigen vier Spielen inklusive des 1:6-Debakels vor Wochenfrist beim VfL Osnabrück nicht weniger als elf Gegentore.

Bergner verspricht sich von Endres auch mehr Sicherheit für die jüngeren Mitspieler im Abstiegskampf. Der frühere Junioren-Nationalspieler sei „mit seiner Art und Weise sehr wichtig. Er geht voran“, lobte der CFC-Coach die Führungsqualitäten des Ex-Heidenheimers nach einem 45-minütigen Probeeinsatz unter der Woche im Testspiel bei Regionalligist Wacker Nordhausen.

Die Rückkehr von Endres entschärft auch die Personalprobleme in der Chemnitzer Abwehr ein wenig. Maurice Trapp fällt gegen Unterhaching wegen erneuter Knieprobleme ebenso aus wie Marcus Hoffmann wegen seiner Schulterverletzung und Laurin von Piechowski aufgrund eines fiebrigen Infekts.