Chemnitzer FC: Folgt die Systemumstellung?

Horst Steffen zweifelt am 3-5-2

Horst Steffen, Trainer vom Chemnitzer FC, bei der Pressekonferenz

Horst Steffen macht sich Gedanken über die taktische Ausrichtung. ©Imago/Picture Point

Der Saisonstart ist den Himmelblauen alles andere als geglückt. Nur ein Sieg aus sechs Spielen, mit zwölf Gegentoren hat der CFC nach Halle und Karlsruhe die drittschlechteste Defensive der Liga. Da Trainer Horst Steffen bereits vergangene Woche potentielle Verstärkungen, die die Lage bessern könnten, aufgrund der finanziellen Situation ausschloss, erwägt er nun eine Systemumstellung.

Rückkehr zum 4-2-3-1?

Über das neu von ihm implementierte 3-5-2 System sagte er in der Bild (Ausgabe vom 28.08.2017) vielsagend: „Ich hatte lange den Glauben, dass wir das System spielen können. Aber mein Glaube allein reicht nicht“.

Seine Mannschaft hätte sich zwar darin wohlgefühlt, ließe jedoch nicht „die nötige Stabilität“ erkennen. Daher erwägt Steffen nun eine Systemumstellung. In der letzten Saison agierten die Himmelblauen stets im 4-2-3-1, gut möglich, dass Steffen auf diese taktische Anordnung zurückgreift, um seiner Mannschaft Sicherheit zu verleihen. „Ich werde mir Gedanken machen“, so der CFC-Coach.

Ich werde mir Gedanken machen (Steffen über das CFC-Spielsystem)

Die Gründe für den schwachen Saisonstart des CFC sind laut Steffen jedoch nicht ausschließlich taktischer Natur. Auch in der Einsatzbereitschaft seiner Spieler sieht der Trainer Verbesserungsbedarf. „Jeder muss das Bedürfnis entwickeln, den Zweikampf führen und gewinnen zu wollen.“

Aufgrund er anstehenden Länderspielpause hat Steffen nun zwei Wochen Zeit, mit seinem Team an den Schwachstellen zu arbeiten. Danach geht es am siebten Spieltag gegen den Karlsruher SC.

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