Chemnitzer FC: Fragezeichen hinter Steffen

Sportchef Ziffert vermeidet Bekenntnis zum Coach

Muss um Trainerposten in Chemnitz bangen: Horst Steffen

Zukunft ungewiss: CFC-Coach Horst Steffen © imago/picture-point-le

Beim Chemnitzer FC kann sich Trainer Horst Steffen angesichts der anhaltenden Talfahrt Richtung Abstiegszone seines Postens nicht mehr sicher sein. CFC-Sportdirektor Steffen Ziffert vermied seit nach der 0:1-Niederlage bei Preußen Münster am vergangenen Freitag jedes öffentliche Bekenntnis zum Coach.

Ich habe keine Furcht. (CFC-Coach Horst Steffen zu seiner Situation)

Steffen reagiert unterdessen trotz der ausbleibenden Rückendeckung gelassen auf Fragen nach seiner Zukunft. „Ich habe keine Furcht, sondern genügend Selbstvertrauen und weiß, was ich tue“, sagte der Coach in der Freien Presse: Er gebe täglich sein Bestes und könne nicht mehr machen.

Durch Pleitenserie fast auf Abstiegsplatz

Gleichwohl sind die Fragezeichen hinter Steffens Zukunft bei den Himmelblauen nach fünf Pleiten in den vergangenen sechs Pflichtspielen inklusive des K.o. im Landespokal angebracht. Nur noch die bessere Tordifferenz trennt die Sachsen von einem Abstiegsplatz.

Für Steffen ist die Misere ein Resultat mangelnder Leistungen seiner Profis. „Wenn ein paar Spieler nicht in Form sind, bekommen wir gegen jeden Gegner Probleme“, konstatierte der Ex-Profi.

Schon vor dem Gastspiel in Münster war Ziffert auf Distanz zum Chefcoach gegangen. In einem Zeitungsinterview räumte der Manager Spannungen im Verhältnis zu Steffen ein und machte sieben Punkte bis zur Winterpause zur „internen Vorgabe“.

Die Umsetzung von Zifferts Forderung erscheint beim Blick auf die Tabelle alles andere als leicht. Bis zum Jahreswechsel muss Chemnitz noch gegen Aufstiegskandidat 1. FC Magdeburg sowie danach bei Hansa Rostock und Abstiegskonkurrent FSV Zwickau antreten.

Umso mehr mahnte Ersatzkapitän Dennis Grote zu Besonnenheit. Zwar werde es im Umfeld des Klubs vorerst weiter rumoren, „aber wird sind gut beraten, die Ruhe zu bewahren und weiter zu arbeiten“.

Auch zu Saisonbeginn habe man in einer vergleichbaren Situation gestanden und sei da wieder herausgekommen, erinnerte Grote an die schwierige Anfangsphase der laufenden Spielzeit: „Das ist uns jetzt wieder zuzutrauen.“

Noch kein Konto bei 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!