Chemnitzer FC fühlt sich benachteiligt

Vertrag für Sirigu

Patrick Glöckner vom Chemnitzer FC

Patrick Glöckner sah sein Team um den Lohn der Arbeit gebracht. ©Imago images/Kirchner Media

Der Chemnitzer FC musste in einem viel diskutierten Spiel gegen den KFC Uerdingen mit einem Punkt Vorlieb nehmen. Nicht nur begann die Partie wegen technischer Probleme an der Beschallungsanlage verspätet, auch die Schiedsrichterentscheidungen sorgten für Ärger.

„Heute waren alle 50-50-Entscheidungen für Uerdingen“, haderte Mittelfeldspieler Rafael Garcia bei Magenta-Sport nicht nur mit dem Unparteiischen an diesem Wochenende. „Das ist nicht das erste Mal, das ist schon zweite, dritte Mal, wo wir vielleicht keinen Elfmeter bekommen und irgendwas gegen uns bekommen.“

Hoppe mit Lebenszeichen

Stein des Anstoßes war ein nicht gegebener Strafstoß nach vermeintlichem Foul des KFC-Keepers an Tarsis Bonga. Den Ball berührte der Schlussmann zwar, räumt aber den Angreifer klar ab. „Ganz klarer Elfmeter“, lautete jedenfalls die Analyse von CFC-Trainer Patrick Glöckner.

Der KFC bekam stattdessen einen Elfmeter, den selbst der Gefoulte Christian Kinsombi als Kann-Entscheidung bezeichnete. Garcia sorgte kurz vor Schluss noch für den Ausgleich nach feiner Vorarbeit durch den eingewechselten Pelle Hoppe.

Letzterer sendete so zwar ein Lebenszeichen, nachdem er in seinen bisherigen Kurzeinsätzen nichts Zählbares beitragen konnte. Der Angreifer gehört dennoch zu den Wechsel-Kandidaten im Winter.

Einen Vorgriff auf die Winter-Transfers tätigte der CFC heute auch offiziell mit der Verpflichtung von Sandro Sirigu. Der Außenverteidiger erhielt einen Vertrag, nachdem er schon in der Woche mit der Mannschaft trainiert hatte.

Schon Mitglied bei Wettanbieter bet90? Jetzt aktuelle bet90 Erfahrungen lesen & bis zu 100€ gratis Guthaben für deine Wette sichern!