Chemnitzer FC: Grote-Appell an Spieler-Kollegen

Unterstützung für Steffens Systemänderung gefordert

CFC-Profi Dennis Grote (l.) erwartet Einsatz von seinen Kollegen

Fordert Einsatz: CFC-Profi Dennis Grote (l.) © imago

Beim Chemnitzer FC lässt der durchwachsene Saisonstart auch die Rekonvaleszenten nicht kalt. Aus der Reha nach seiner Oberschenkelverletzung heraus sendete nun Dennis Grote an seine Kollegen einen Appell zur Unterstützung von Trainer Horst Steffen bei der Umsetzung der Spielsystemänderung.

Der Trainer ist die ärmste Sau. (CFC-Profi Trainer Dennis Grote)

„Wenn wir zu wenig laufen, wenn wir nicht in die Zweikämpfe kommen und die Grundlagen für ein Spiel nicht bedienen, funktioniert kein System. Da ist der Trainer die ärmste Sau“, sagte Grote der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 01.09.2017).

Steffen-Plan mit Vierer-Kette für mehr Erfolg

Steffen hatte angesichts der mäßigen Leistungen in den ersten sechs Saisonspielen für die anstehenden Begegnungen nach der Länderspiel-Pause eine Umstellung auf eine Vierer-Kette angekündigt. Der CFC-Coach hofft, damit nach bislang nur einem Sieg (fünf Punkte) mehr Erfolg haben zu können.

Grote geht auch vom entsprechenden Engagement seiner Kollegen aus. Jedem Spieler müsse die Bedeutung seiner einzelnen Rolle für das ganze System klar sein, meinte der ehemalige Junioren-Nationalspieler. Die Himmelblauen hätten dabei besonders auch die Körpersprache und die Laufbereitschaft zu verbessern.

Der 31-Jährige selbst macht fast vier Wochen nach seinem Muskelbündelriss im linken Oberschenkel aus dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München (0:5) bei seiner Genesung einige Fortschritte. Er sei schmerzfrei berichtete Grote, und könne bereits wieder unter 80-prozentiger Belastung arbeiten. In der kommenden Woche soll eine neuerliche MRT-Untersuchung weiteren Aufschluss über den Heilungsverlauf bei dem früheren Bundesliga-Profi ergeben.

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