Chemnitzer FC: Grote droht lange Zwangspause

Offensiv-Ass befürchtet schwere Verletzung

Im Pokal verletzt: CFC-Antreiber Dennis Grote (vorne)

Lange Zwangspause droht: CFC-Ass Dennis Grote (vorne) © imago

Der Chemnitzer FC hat beim 0:5 im DFB-Pokal gegen Bayern München möglicherweise mehr verloren als nur das Spiel. Mittelfeldspieler Dennis Grote erlitt im Duell mit dem deutschen Rekordmeister Mitte der ersten Halbzeit eine Oberschenkelverletzung und fürchtet eine längere Zwangspause.

Ich denke, dass es was Schlimmeres ist. (CFC-Spieler Dennis Grote)

Der genauen Untersuchung seiner Blessur am Wochenanfang blickt der 31-Jährige wegen der auffällig stechenden Schmerzen mit unguten Gefühlen entgegen. „Ich merke, dass da was nicht stimmt“, zitierte die Bild-Zeitung (Ausgabe vom 14.08.2017) den früheren Duisburger: „Ich denke schon, dass es was Schlimmeres ist.“

Grote ein Fixpunkt in Steffens Planungen

Ein längerfristiger Ausfall Grotes wäre für CFC-Trainer Horst Steffen ein schwerer Schlag. In den bisher fünf Pflichtspielen der Himmelblauen in der angebrochenen Saison gehörte der Offensivspieler, der sich gegen München ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzte, immer zur Anfangsformation. Auch für das anstehende Heimspiel gegen Pokal-Schreck VfL Osnabrück (Samstag) hatte Steffen schon fest mit dem gebürtigen Kaiserslauterer gerechnet.

Nach seinem Wechsel vom MSV Duisburg zu den Sachsen vor Beginn der vergangenen Spielzeit war Grote auf Anhieb zu einem Fixpunkt im CFC-Team avanciert. In seiner Debüt-Saison für Chemnitz verpasste der Antreiber – auch wegen einer Rotsperre – insgesamt nur vier Punktspiele. In 31 Begegnungen stand Grote gleich zu Beginn auf dem Rasen.

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