Chemnitzer FC: Hosiner glaubt an die Qualität

Klassenerhalt im Visier

Philipp Hosiner vom CFC

Philipp Hosiner (l.) schoss den CFC mit 15 Toren auf einen Nichtabstiegsplatz. ©Imago images/HärtelPRESS

Einmal mehr war Philipp Hosiner für den Chemnitzer FC der Matchwinner. Mit seinem Rekordwert von vier Doppelpacks in Folge führte er den CFC zum Sieg über den Halleschen FC und damit auch von den Abstiegsplätzen weg. Doch im kommenden Spiel fehlt der Angreifer gelbgesperrt.

„Ich werde die Gelegenheit nutzen, um den Körper runterfahren und neue Energie zu bekommen“, so der 30-Jährige auf der Homepage der „Himmelblauen“. Ob seine Kollegen es auch ohne ihn richten können, wird sich zeigen.

Vorne die Wahl, hinten die Qual

Grundsätzlich glaubt Hosiner jedenfalls an den Kader des Aufsteigers. „Wir haben definitiv die Qualität, um die Klasse zu halten. In den vergangenen Wochen haben wir viel gearbeitet, um unsere Schwachstellen zu verbessern.“, appelliert er an das Selbstvertrauen des Teams.

Reichlich davon dürfte auch Tarsis Bonga haben, der fünf Scorerpunkte in den letzten fünf Spielen verzeichnete. Der Rechtsaußen saß gegen Halle zunächst auf der Bank, machte aber nach seiner Einwechslung viel Druck und konnte ein Tor plus eine Vorlage liefern.

Er ist was die Torgefahr angeht der erste Kandidat für einen Platz in der Startelf an Stelle von Hosiner, zumindest wenn Trainer Patrick Glöckner auch ohne Hosiner mit zwei Spitzen spielen will. Bleibt Dejan Bozic alleiniger Stürmer, muss sich Bonga erneut mit Davud Tuma um den Platz auf dem Flügel streiten. Erik Tallig käme dann als „Zehner“ in die Elf.

Während es vorne sogar noch einige Auswahl für Glöckner gibt – man denke etwa noch an Maximilian Oesterhelweg – könnte der Knackpunkt gegen Magdeburg vielleicht eher die Innenverteidigung werden. Sören Reddemann sah ebenfalls die fünfte Gelbe Karte, gegen den HFC saß nicht einmal ein weiterer Innenverteidiger auf der Bank.

Kostadin Velkov spielt gar keine Rolle mehr, Clemens Schoppenhauer bestritt mit dem 2:2 gegen Viktoria unmittelbar nach der Winterpause seine einzige Partie seit Anfang Oktober. Winterneuzugang Lennard Maloney scheint noch nicht einsatzbereit.

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