Chemnitzer FC: Koch zurück, Kunz glaubt an Aufstieg

Defensivmann nach langer Verletzungspause wieder fit

Jan Koch ist für den CFC am Ball.

Seit Mitte Oktober verletzt, jetzt wieder fit: Jan Koch, Defensivspieler des Chemnitzer FC. ©Imago

Gerade hatte er sich in die Mannschaft gespielt, da fiel Jan Koch auch schon wieder aus. Mitte September stand der Defensivmann erstmals als Linksverteidiger in der Chemnitzer Startaufstellung, doch nach nur vier Einsätzen in der 3. Liga musste er aufgrund eines Muskelsehnenabrisses im Oberschenkel verletzungsbedingt pausieren. Erst im Dezember konnte der 21-Jährige wieder ins Mannschaftstraining des CFC einsteigen.

In den Testspielen möchte ich Spielpraxis sammeln, um komplett fit zu werden. (Jan Koch)

Nun glaubt Koch, körperlich wieder voll einsatzfähig zu sein. Im kicker (Heft 4/2017 vom 09.01.17) sagte er: „Ich bin sehr froh, dass alles wieder verheilt ist. Jetzt möchte ich in den Testspielen die notwendige Spielpraxis sammeln, um komplett fit zu werden.“ Die Gelegenheit dazu bietet sich unter anderem am kommenden Samstag, wenn der Chemnitzer FC um 14 Uhr gegen den Bundesligisten Schalke 04 antritt.

Kunz kann sich vorstellen, zu bleiben

Dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Kevin Kunz zwischen den Pfosten stehen. Der Stammkeeper der „Himmelblauen“ verpasste in der Hinrunde keine einzige Spielminute. Nun kann er sich gut vorstellen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag (beidseitige Option) zu verlängern, wie er in der Bild wissen ließ: „Ich fühle mich in der Stadt wohl, im Verein ebenso. Ich musste mir nach der langen Zeit von Philipp Pentke und der kürzeren von Marius Gersbeck vieles mit Herzblut erarbeiten. Jetzt bin ich die Nummer eins, die ich behaupten und immer wieder neu bestätigen will.“

Wenn die vier vor uns Platzierten patzen, müssen wir da sein. (Kevin Kunz)

Gleichzeitig machte Kevin Kunz eine Ansage hinsichtlich der Saisonziele des CFC: „Ohne Arroganz und Hang zu Fehleinschätzungen sage ich, dass wir die Qualität haben, eine von den vielen Mannschaften zu sein, die raus wollen aus der 3. Liga. Wenn die vier vor uns Platzierten patzen, müssen wir da sein.“

Zunächst müssen die Chemnitzer allerdings die eigenen Hausaufgaben erledigen. Zum Auftakt in die Rückrunde geht es am 28. Januar nach Großaspach, danach kommt der Hallesche FC ins Stadion an der Gellertstraße. Und nur eine Woche darauf geht es für die Mannschaft von Trainer Sven Köhler zum FSV Frankfurt. Kein einfaches Programm.