Chemnitzer FC: Nachwuchs-Verträge gesichert

Gesellschafter treten für NLZ ein

Mannschaft und Fans des Chemnitzer FC

Beim CFC gibt es aktuell wenig Grund zur Freude. ©Imago images/foto2press

Nach den unschönen Nachrichten der letzten Tage gibt es beim Chemnitzer FC heute Positives zu vermelden. Wie der Verein mitteilte, treten die Gesellschafter der Fußball GmbH vollumfänglich für die Verpflichtungen des Chemnitzer Nachwuchsleistungszentrums ein. Am gestrigen Montag hieß es noch, alle Verträge von Jugendspielern und -trainer müssten gekündigt werden. In der „Bild“ (Ausgabe vom 06.08.2019) hatte schon Helge Leonhardt, Präsident von Erzgebirge Aue, seine Hilfe angeboten.

Teures NLZ

Diese braucht es nun vorerst nicht. Allerdings schränkt die Nachricht des CFC ein: „Dies gilt zunächst für den Monat August 2019.“ Wie es danach weitergeht, muss der auf der Mitgliederversammlung neu zu wählende Vorstand regeln.

Die „Himmelblauen“ verfügen über ein NLZ mit Mannschaften von der A- bis zur G-Jugend mit entsprechenden Trainern und auch Physiotherapeuten. Der Kostenfaktor ist dementsprechend nicht zu vernachlässigen. Viktoria Köln etwa erhielt nach erheblichem Aufwand in diesem Sommer die offizielle Zertifizierung des DFB und darf fortan in der Jugend als NLZ auftreten.

Der Betrieb schien nach der Insolvenz beim CFC zu teuer zu werden. Der Insolvenzverwalter hatte vergangene Woche unter anderem festgestellt, durch die Fortführung des NLZ werde ab Juli 2019 ein Verlust von 220.000€ entstehen.

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