Chemnitzer FC: Neue Stärke über Außen

Der CFC setzt auf das Spiel über die Flügel

Horst Steffen Trainer des Chemnitzer FC

CFC-Trainer Horst Steffen ist nach dem glücklichen Sieg gegen Zwickau zufrieden. ©Imago/Picture Point

Beim Saisonauftakt im Derby gegen den FSV Zwickau lief noch nicht alles nach Maß beim CFC, mit dem Ergebnis kann Trainer Horst Steffen allerdings zufrieden sein. Mit 1:0 gewannen die Himmelblauen bekanntlich gegen die Schwäne und zeigten dabei, wie sie in der kommenden Saison zum Erfolg kommen wollen.

Flanke, Kopfball: Tor

Über die Außenbahnen soll es schnell nach vorne gehen. Dennis Grote und Florian Trinks zeigten mit guter Übersicht und feinen Pässen bereits am gestrigen Sonntag eine gute Leistung. Aus einem Angriff über die Flügel enstand dann auch das 1:0, als eine Flanke von Markus Mlynikowski aus dem Halbfeld punktgenau auf dem Kopf von Daniel Frahn landete, der sich diese Chance nicht entgehen ließ.

Dass diese Variante einstudiert war, bestätigte der Torschütze in der Bild (Ausgabe vom 24.07.2017). „Es war die Devise, über außen schnell nach vorn zu spielen und mit Flanken zu arbeiten“, so Frahn.

Allerdings zeigte sich in der Defensive der Chemnitzer auch deutlich die Unerfahrenheit der Neuzugänge Maurice Trapp, Laurin von Piechowski und Marcus Mlynikowski, die allesamt vor der Saison aus der Regionalliga verpflichtet wurden. Der FSV Zwickau hatte mehrmals gute Einschussmöglichkeiten, dennoch machte Horst Steffen seinen Neuzugängen keinen Vorwurf. „Viele Jungs kommen aus der 4. Liga und sie haben vor dieser Kulisse ihren Mann gestanden“, so der Trainer.

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