Chemnitzer FC prüft staatliche Hilfe

Herausforderung für ganze Liga

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2020 | 10:17
Stadion des CFC

Bleibt das Stadion des CFC länger leer, müssen Engpässe überbrückt werden. ©Imago images/Picture Point

Neben den vom DFB angekündigten Liquiditätshilfen will der Chemnitzer FC angesichts der Corona-Krise möglicherweise auch die Angebote staatlicher Hilfestellung in Anspruch nehmen.

Unsicherheit über Fortsetzung

Nach dem Beschluss, die Liga bis mindestens zum 30. April auszusetzen erklärte CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster: „Es ist nun maßgeblich bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Chemnitzer FC aufrechtzuerhalten. Dazu werden wir alle angebotenen staatlichen Hilfen für die Liquiditätssicherung prüfen. Vor dieser Herausforderung steht nun die gesamte Liga.“

Selbst wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, ist noch unsicher ob dies mit oder ohne Zuschauer oder womöglich mit begrenzter Zahl an Besuchern geschehen wird.

Da die Zuschauereinnahmen teils über 20 Prozent der Drittliga-Etats ausmachen, ist das ein erheblicher Unsicherheitsfaktor. Da der CFC gerade die Folgen einer Insolvenz durchmacht, sind die Himmelblauen natürlich besonders sensibilisiert.

Die Regierung hatte zuletzt der deutschen Wirtschaft Hilfe zugesichert, von Fußballvereinen war dabei noch nicht die Rede. Zumindest regional sind sie jedoch oft nicht zu vernachlässigende Arbeitgeber.

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