Chemnitzer FC: Schulden reduziert

CFC muss dennoch 800.000 Euro auftreiben

Stefan Bohne, Vorstand des Chemnitzer FC, auf der Pressekonferenz

Vorstand Stefan Bohne und der CFC müssen weiter sparen. ©Imago/Picture Point

Vor der laufenden Saison war lange unklar, ob die Himmelblauen überhaupt in der dritten Liga antreten dürfen. Nur mit Mühe konnte der CFC die Lizenzierungsauflagen des DFB erfüllen, erst knapp zwei Wochen vor dem Trainingsstart bekamen die Chemnitzer die Spielberechtigung.

Sparmaßnahmen festgelegt

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die finanzielle Lage weiterhin angespannt, allerdings gibt es Licht am Ende des Tunnels. Wie die Bild (Ausgabe vom 23.8.2017) berichtet, konnte der CFC das noch vor drei Monaten prognostizierte finanzielle Defizit um ein Drittel auf 800.000 Euro senken.

Darüber informierte Vorstand Stefan Bohne die Stadt Chemnitz sowie den DFB. Dadurch, „wollen wir dem Gremium der Stadt und dem Verband vermitteln, dass wir die Sanierungsschwerpunkte erkannt haben“, so Bohne. Der Verein arbeite weiterhin „an nachhaltigen strukturellen Lösungen“, sagte der Vorstand weiter.

Haben die Sanierungsschwerpunkte erkannt (Vorstand Stefan Bohne zur finanziellen Lage)

Um das strukturelle Defizit weiter zu reduzieren, sollen laut der Bild-Zeitung unter Anderem die Werbeeinnahmen gesteigert, Einnahmen aus Sonderspielen generiert sowie die Kosten des Spielbetriebs reduziert werden. Außerdem könnte es künftig weniger Freikarten geben.

In der finanziellen Schieflage helfen können dabei besonders Spiele gegen attraktive Gegner wie Dynamo Dresden oder Bayern München. Gegen Dynamo war im Juni ein Benefizspiel geplant, das allerdings wegen Sicherheitsbedenken abgesagt werden musste. Im Pokalspiel gegen die Bayern konnten sich die Himmelblauen allerdings über ein volle Hütte und die damit verbundenen wichtigen Einnahmen freuen.

Aber auch im Liga-Alltag kann sich der CFC auf seine Fans verlassen. Lag der Zuschauerschnitt im vergangenen Jahr noch bei knapp 7.000 Fans pro Partie, ist er derzeit über 2.000 Zuschauer höher. Auch das spült wichtige Einnahmen in die klammen Vereinskassen der Himmelblauen.

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