Chemnitzer FC unterstützt Aktion der Robert-Enke-Stiftung

Himmelblaue setzen ein Zeichen

Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz

Der CFC nimmt an der Aktion #gedENKEminute teil. ©Imago images/Picture Point

Das Thema Depression ist im harten Profifußball eines, das oft am liebsten unter den Teppich gekehrt werden würde. Dafür, dass genau das nicht passiert, setzt sich die Robert-Enke-Stiftung ein, benannt nach dem ehemaligen Nationaltorwart, dessen Suizid sich am kommenden Sonntag zehn Jahre jährt.

Gemeinsam mit dem DFB und der DFL ruft die Robert-Enke-Stiftung am Wochenende daher zu einer gemeinsamen Aktion auf, um für das Thema Depression samt Hilfsangeboten zu sensibilisieren und an den Menschen Robert Enke zu erinnern. Vereine von der Bundesliga bis zu Kreisklasse können sich in jedweder Form beteiligen – und genau das macht der Chemnitzer FC, wie er auf seiner Vereinshomepage am heutigen Montag bekannt gab.

Hildebrand-Statement

Mit unserer Teilnahme an der Aktion wollen wir ein Zeichen setzen und auf die wertvolle und wichtige Arbeit der Robert-Enke-Stiftung aufmerksam zu machen“, so CFC-Geschäftsführer Uwe Hildebrand. „Depression ist heilbar. Auch ich habe 2004 ein solches Tal durchschritten. Ich hatte monatelang damit Probleme. Eine wirkliche Besserung ist erst eingetreten, als ich angefangen habe, darüber zu sprechen und mir Hilfe zu suchen. Seitdem bin ich wieder voll leistungsfähig“, sagt Hildebrand weiter in seinem bemerkenswerten Statement.

Der CFC setzt mit der Teilnahme an der Aktion #gedENKEminute wie erhofft ein deutliches Zeichen und verschafft dem Thema Depression damit Gehör – und genau das ist die Intention des Projekt. „Viele Menschen haben Angst, öffentlich über die Krankheit Depression zu reden. Ich habe in den Jahren seit seinem Tod gelernt, wie wichtig es ist, über Robert zu sprechen – vor allem, damit Betroffene, Angehörige und Mitmenschen die Berührungsängste verlieren“, gibt die Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, Terese Enke, einen Einblick in ihre Arbeit.