Chemnitzer FC: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Dennis Grote, Marcelo Freitas & Co.

Dennis Grote beim Abschied vom Chemnitzer FC

Verfolgt den CFC immer noch ganz genau: Dennis Grote. ©Imago images/Picture Point

Es gab nur wenige Spieler, die dem Chemnitzer FC nach dem Abstieg und der Insolvenz 2018 die Treue hielten. Dennis Grote war einer von ihnen. Der Mittelfeldspieler hatte großen Anteil daran, dass der CFC sofort wieder in die 3. Liga zurückkehrte. Als der Aufstieg vollbracht war, verkündete der 32-Jährige allerdings seinen Abschied.

Erneuter Aufstieg?

„Wir sind in die 3. Liga zurückgekehrt, Mission erfüllt. Ich war beruhigt und somit auf ging’s nach Hause.“, so Grote jüngst im Interview bei Liga-Drei.de. Näher bei der Familie wollte er sein, die im Münsterland lebt. Von dort fährt er nun jeden Tag „nur noch“ 100 Kilometer zum Training bei Rot-Weiss Essen.

Genau wie bei den „Himmelblauen“ ist er auch bei RWE Stammspieler im zentralen Mittelfeld. Eine weitere Parallele zu seiner Chemnitzer Zeit könnte es bald geben: Auch mit RWE befindet sich Grote im Rennen um den Aufstieg.

Daneben findet er aber immer noch Zeit, zu seinem alten Klub zu schauen. „Dass Sobotzik und Bergner ausgestiegen sind, macht mich wehmütig. Doch die aktuelle sportliche Entwicklung dort zeigt uns, dass der CFC wieder in der Lage ist, mitzuhalten und aufzuholen,“ bewertet er die Aussichten positiv.

Dennis Grote von Rot-Weis Essen

Mit Essen peilt Dennis Grote erneut einen Aufstieg an. ©Imago images/Markus Endberg

Die übrigen Abgänge:

Kristian Taag
Das Talent aus dem Werder-Nachwuchs bestritt nur wenige Spiele in seinem Jahr beim CFC. Ein Wechsel zum BFC Dynamo und der Verbleib in der Regionalliga Nordost erwiesen sich als erfolgreich. Der Innenverteidiger ist dort von Beginn an Stammspieler geworden, bis ein kleiner Eingriff am Knie nötig wurde. Der 19-Jährige kehrt aber wohl noch in diesem Monat ins Mannschaftstraining zurück.

Liridon Vocaj
Der Drittliga-erfahrene Kosovare erhielt im Winter einen Vertrag in Chemnitz, nachdem er zuvor ein halbes Jahr vereinslos war. Er verletzte sich aber früh und kam zu keinem Einsatz, seit Sommer ist er erneut ohne Klub.

Timo Mauer
Der Offensivspieler kam in seinen 23 Einsätzen für Chemnitz meist von der Bank und entschied sich daher für einen Wechsel zum ZFC Meuselwitz. Dort spielt er nun meist von Beginn an und trug mit vier Assists ach schon zählbar zu den 13 Punkten des Regionalligisten bei.

Florian Sowade
Keeper Florian Sowade konnte sich nach seinem Wechsel von Viktoria Köln 2018 nach Chemnitz nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen, hatte zudem Verletzungspech. Dieses bleibt ihm auch bei seinem neuen Klub Germania Halberstadt treu. Eine Knieblessur kostete ihn sieben Einsätze, inzwischen ist er allerdings zurück und wieder die Nummer eins.

Fabian Müller
Nachdem beim CFC nicht mehr mit dem Verteidiger plante, der im Aufstiegsjahr auf sieben Spiele kam, ging es für den gebürtigen Berchtesgadener in die Bayernliga Süd zum FC Pipinsried, wo er dem Regionalliga-Absteiger mit seiner Erfahrung helfen soll. Aktuell führt das Team die souverän die Tabelle an.

Michael Blum
Der 30-Jährige Blum ging wie Kristian Taag zum BFC Dynamo und ist dort in allen Spielen über die volle Distanz eingesetzt worden. In Chemnitz hatte er meist auf der Bank gesessen.

Daniel Frahn
Der Stürmer ist vereinslos seit sich der CFC wegen vereinsschädigenden Verhaltens im August von ihm trennte.

Deji Beyreuther
Im Winter Von Eintracht Frankfurt ausgeliehen, kam der Außenverteidiger auch verletzungsbedingt nur zu zwei Einsätzen am Saisonende. Inzwischen wechselte der 20-Jährige in die U23 der TSG Hoffenheim, wo er in der Regionalliga Südwest  meist in der Startelf stand.

Valentino Schubert
Der Mittelfeldspieler aus der eigenen Jugend sah beim CFC keine Chancen, zur nötigen Spielpraxis zu kommen. Er schloss sich Chemie Leipzig an, wo er regelmäßig Einsatzzeit erhält und sich mit dem Aufsteiger im Mittelfeld der Regionalliga bewegt.

Lucas Hiemann
In Lucas Hiemann suchte ein weiteres Produkt der eigenen Jugendarbeit woanders seine Chance. Der 20-jährige Torhüter ist Stammkeeper bei Optik Rathenow, wo er aktuell gegen den Abstieg kämpft.

Marcelo Freitas
Das Gastspiel des Brasilianers bei den Himmelblauen war kurz: Im Sommer erst von Energie Cottbus gekommen, verließ er den Klub bereits Ende August wieder. Er ging zu CD Nacional in die portugiesische zweite Liga, kommt beim Tabellezweiten allerdings nicht zum Einsatz.

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