Energie Cottbus: Noch mehr Interessenten für Mamba

Wollitz bestätigt vier Zweitliga-Offerten

Bald in der zweiten Liga am Ball? Streli Mamba (r.)

Begehrter Spieler: Energie-Stürmer Streli Mamba (r.) © imago/matthias koch

Die Zukunft von Torjäger Streli Mamba entwickelt sich bei Energie Cottbus zur unendlichen Geschichte. Außer Zweitligist SC Paderborn sollen nach Angaben von Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz inzwischen auch noch drei Ligakonkurrenten der Ostwestfalen ein Angebot für den Stürmer abgegeben haben, was sich bereits auf die Vorstellungen der Lausitzer von einer Ablöse für Mamba auswirkt.

Energie habe mittlerweile vier Offerten für den quirligen Angreifer vorliegen, sagte Wollitz am Rande des 2:2 seines Teams gegen die SpVgg Unterhaching bei „Telekom Sport“. Die Lausitzer Rundschau spekulierte daraufhin auf Grundlage eines Berichts der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 09.08.2018), dass Zweitliga-Neuling 1. FC Magdeburg einer der noch nicht bekannten Interessenten neben Paderborn sein könnte.

Ab 750.000 Euro aufwärts erklärt sich der Verein gesprächsbereit. (Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz)

Der offenkundige Poker um Mamba macht sich zwangsläufig auch beim Preis bemerkbar. „Sollte es einen Klub geben, der ab 750.000 Euro aufwärts bezahlt, bin ich mir sicher, dass der Verein sich gesprächsbereit erklärt“, machte Wollitz die Schmerzgrenze für Cottbus deutlich. Noch wenige Tage zuvor erst lag die Energie-Forderung bei lediglich 500.000 Euro.

Hohe Treffsicherheit

Mamba, der nach seinen 19 Toren für Cottbus in der vergangenen Regionalliga-Saison auch in der neuen Drittliga-Spielzeit schon wieder zweimal für den Überraschungs-Spitzenreiter erzielt hat, wechselte vor zwei Jahren aus der Reserve von Zweitligist SV Sandhausen in die Lausitz. Durch den Aufstieg von Energie verlängerte sich der ausgelaufene Vertrag des gebürtigen Göppingers automatisch bis 2019.

Am vergangenen Wochenende waren Gerüchte über einen Vorvertrag für Mamba in Paderborn aufgekommen. Der Verein dementierte allerdings, bestätigte zugleich jedoch sein tatsächliches Interesse an dem Mittelstürmer.

Das „Dauerthema Mamba“ überlagerte auch fast die Begeisterung über das packende Remis des weiter ungeschlagenen Aufsteigers gegen Unterhaching durch einen „Doppelpack“ von Kapitän Marc Stein in der Schlussphase. „Man sieht, dass hier zuhause alles möglich ist mit dieser Truppe. Das ist ein geiles Gefühl“, zitierte die Lausitzer Rundschau Stein nach Abpfiff: „Dafür spielt man Fußball.“

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