Fortuna Köln: Koschinat schreibt Aufstieg ab

Neuer Fokus auf Pokal-Qualifikation

Aufstieg abgeschrieben: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Aufstieg aus den Augen verloren: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago/manngold

Bei Fortuna Köln sind durch die 1:2-Pleite beim designierten Absteiger Rot-Weiß Erfurt die letzten Hoffnungen auf den Aufstieg in die zweite Liga offenbar geplatzt. Trainer Uwe Koschinat jedenfalls erklärte das Rennen zumindest um den Relegationsplatz für seine Mannschaft praktisch für beendet.

Wir haben uns ein Stück weit aus dem Rennen um unseren Traum verabschiedet. (Kölns Coach Uwe Koschinat)

Durch die zweite Niederlage binnen acht Tagen gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion sieht der Coach keine Chance mehr für die Rheinländer. „Wir haben uns ein Stück weit aus dem Rennen um unseren Traum verabschiedet“, sagte Koschinat im Kölner Stadt-Anzeiger.

Kontakt zur Aufstiegszone abgerissen

Tatsächlich hat Köln aufgrund der achten Saisonniederlage nach oben abreißen lassen müssen. Auf dem fünften Rang liegt der frühere Pokalfinalist sieben Runden vor dem Saisonende inzwischen sechs Punkte hinter dem dem Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden und hat zudem schon eine Begegnung mehr als die Hessen ausgetragen. Auch der Tabellenvierte Karlsruher SC ist bei fünf Zählern Rückstand für die Fortuna vorerst außerhalb der Reichweite.

Für Koschinat war in Erfurt der Platzverweis gegen Abwehrspieler Bernard Kyere schon nach acht Minuten spielentscheidend. Seine Elf müsse sich „zum zweiten Mal in kürzester Zeit ankreiden“, sich wie bereits bei der vorherigen 1:3-Heimpleite gegen die SG Sonnenhof Großaspach bei einer Aktion durch Mitte „absolut dilettantisch“ angestellt zu haben, schimpfte der 46-Jährige.

Insgesamt seien die Südstädter mit dem knappen Ergebnis noch gut bedient gewesen, konstatierte Koschinat weiter. Angesichts weiterer Chancen der Thüringer „bin ich froh, dass es nicht in einem Debakel geendet ist“, meinte der Fortuna-Trainer.

Völlig die Luft rauslassen will Koschinat allerdings noch nicht. „Jetzt müsen wir uns neuen Zielen widmen“, gab der Koblenzer mit Blick auf die Qualifikation für den nächsten DFB-Pokal aus. Möglich ist der Sprung in den Wettbewerb für die Fortuna noch entweder über Platz vier in der Liga oder durch den Gewinn des Mittelrhein-Pokals, in dem Köln am Dienstag im Viertelfinal bei Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven antreten muss und im Erfolgsfall danach in der Vorschlussrunde gegen Regionalliga-Aufstiegskandidaten Viktoria Köln spielen würde.

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