Fortuna Köln: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Einer ist schon wieder weg

Moritz Hartmann (r.) ist vor Marius Grösch am Ball.

Erwischte ein kompliziertes erstes Halbjahr in Köln: Moritz Hartmann (r.). ©Imago/Revierfoto

Mit neun neuen Spielern startete Fortuna Köln in eine Saison, in der vieles nicht nach Plan lief. Erst ging der langjährige Trainer Uwe Koschinat nach Sandhausen, dann setzte unter seinem Nachfolger Tomasz Kaczmarek eine Abwärtsspirale ein, die zum Jahresende aber gestoppt werden konnte. Hier kommt unsere Einschätzung der Neuzugänge.

Guter Griff:

Moritz Hartmann
Nach neun Jahren wurde sein Vertrag in Ingolstadt nicht verlängert. Der 32-Jährige startete mit fünf Torbeteiligungen an den ersten sieben Spieltagen stark. Konnte diese Quote aber nicht halten, was auch an fehlenden Zuspielen lag. Mit vier Toren und vier Vorlagen Fortunas Topscorer.

Ausbaufähig:

Benjamin Pintol
Kam nach seinem Vertragsende ablösefrei aus Halle. Verpasste dort einen Großteil der Vorsaison verletzt, war trotzdem Wunschkandidat von Koschinat. Machte sein erstes Spiel, als der Coach schon längst in Sandhausen war. Fünf Einsätze in den letzten fünf Spielen, war mit einer Vorlage gegen Münster erstmals direkt an einem Tor beteiligt.

Sebastian Schiek
Der Neuzugang aus Großaspach war an den ersten 15 Spieltagen in der Startelf hinten links gesetzt. In der Vergangenheit sehr offensivstark, konnte das in der Südstadt bislang aber noch nicht an den Tag legen. Wartet noch auf seine erste Torvorlage. Fiel erst der Umstellung auf eine Dreierkette zum Opfer, durfte gegen Münster dann im rechten Mittelfeld ran.

Steven Ruprecht
Kam kurz vor Ende der Transferfrist von Wehen Wiesbaden, um den abgewanderten Christoph Menz zu ersetzen. Körperlich präsent in den Zweikämpfen und ein unangenehmer Gegenspieler, doch auch er konnte die drittschlechteste Abwehr der Liga bislang nicht stabilisieren. Auch offensiv nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit.

Michael Eberwein
In der Jugend des FC Bayern ausgebildet, kam der 22-Jährige nach drei Jahren aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund. Hat den Sprung von der Regional- in die 3. Liga noch nicht ganz vollzogen und kann nicht an seine Torgefahr aus der Vergangenheit anknüpfen. Im offensiven Mittelfeld gesetzt und dort 15 Mal in der Startelf.

Nikolai Rehnen
Der 21-Jährige ist bis Sommer 2020 von Arminia Bielefeld ausgeliehen. Stand bislang jede Minute zwischen den Pfosten. Unterlag teilweise großen Leistungsschwankungen, was in Anbetracht seines Alters und keinen Pflichtspieleinsätzen in der vergangenen Saison aber nicht überraschen dürfte.

Alem Koljic
Der Linksverteidiger wurde aus der U19 hochgezogen. Saß 13 Mal ohne Einsatz auf der Bank, durfte aber auch sechs Mal in der Startelf ran. Auf beiden Seiten einsetzbar, könnte so auch in der Rückrunde regelmäßig auf seine Minuten kommen.

Nicht zu bewerten:

Kwame Yeboah
Der Australier kam aus Mönchengladbach, wo er in der zweiten Mannschaft spielte. Zu Saisonbeginn in der Startelf, nach einem Muskelfaserriss nur noch Ergänzungsspieler. Löste an Weihnachten seinen Vertrag auf und kehrte in seine Heimat zurück.

Nico Ochojski
Kam aus der U19 der Fortuna. Der defensive Mittelfeldspieler stand an drei Spieltagen im Kader, wurde bislang aber noch nicht eingesetzt.

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