Hansa Rostock an Marcel Costly interessiert

Härtel einst großer Förderer in Magdeburg

Zweikampf zwischen Costly von Magdeburg und Rama von Meppen

Auf dem Weg Richtung Ostsee? Magdeburgs Marcel Costly (l.) hat das Interesse von Hansa geweckt. ©imago images/Hartmut Boesner

In Daniel Hanslik, Rasmus Pedersen, Nico Granatowski und Aaron Opoku hat der FC Hansa Rostock gleich vier Offensivspieler unter Vertrag, deren Leihen am Saisonende enden. Trotz der unklaren Lage, ob und wann der Spielbetrieb in der 3.Liga fortgeführt wird, hat Sportchef Martin Piekenhagen die Aufgabe, den Kader für die kommende Saison zusammenzustellen und sich mit Alternativen für den Angriffsbereich zu beschäftigen.

Leihspieler mit unterschiedlicher Zukunft

Denn dass alle vier Leihspieler auch in der neuen Spielzeit für die Kogge kicken, scheint nach derzeitigem Stand unwahrscheinlich. Während bei Opoku weiteres Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, die Kogge aber laut bild.de vom Abschneiden des HSV abhängig ist, erwies sich Granatowski nach seinem Winter-Wechsel bislang nicht als Verstärkung.

Eine Ausdehnung der oder feste Verpflichtung scheint hier derzeit fraglich. Beim Dänen Pedersen ist noch alles offen, während Mittelstürmer Hanslik auf eine neue Chance bei Holstein Kiel schielt, zumal dort Sturm-Konkurrent Lauberbach als heißer Abgangs-Kandidat gilt. 

Stammspieler unter Härtel

Bei der Suche nach Alternativen für die Offensive könnte Jens Härtel wieder eine entscheidende Rolle zukommen. Nach Nils Butzen, den der Hansa-Trainer im vergangenen Sommer an die Ostsee lockte und der sich als große Verstärkung erwies, steht nach Liga-Drei.de-Informationen in Marcel Costly (Vertrag läuft aus) der nächste Magdeburger auf der Rostocker Wunschliste.

Der 24-jährige Costly kam im Winter 2018 von der zweiten Mannschaft des FSV Mainz zum FCM, wo er sich mit seiner dynamischen Spielweise schnell einen Stammplatz eroberte. Nach dem historischen Aufstieg des 1.FC Magdeburg vertraute Härtel auch in der 2.Bundesliga auf dessen Qualitäten und bot ihn in den ersten zwölf Saisonspielen jeweils in der Startformation auf. Mal auf der linken Offensivbahn, mal über die rechte Angriffsseite konnte aber auch Costly nicht verhindern, dass der Aufstiegstrainer nach Spieltag 13 seinen Job verlor.

Für Costly selbst verlief die weitere Saison ebenfalls unbefriedigend. Unter Nachfolger Oenning nur noch einmal von Anfang an aufgeboten, reichte es für den gebürtigen Achimer künftig nur zu Kurzeinsätzen. Nach dem Abstieg in Liga drei fasste Costly nach der Winterpause unter Pele Wollitz zwar wieder Fuß, eroberte sich seinen Stammplatz zurück und gab auf die klare Winter-Ansage von Sportchef Kallnik („Entweder nutzt er die Chance oder wir müssen uns im Sommer trennen“, volksstimme.de) die richtige Antwort.

Dadurch hat er sich nicht nur für eine Weiterbeschäftigung in Magdeburg interessant gemacht hat, sondern ist eben auch wieder verstärkt ins Blickfeld seines einstigen Förderers Härtel gerückt, der Costlys Qualitäten nun gern für den FC Hansa gewinnen würde.

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