Karlsruher SC: Alte Tugenden & neue Stärken

Erster Heimsieg dank spielerischem Fortschritt

Anton Fink vom Karlsruher SC

Anton Fink steht sinnbildlich für die neue spielerische Qualität des KSC. ©Imago/Sportnah

Der KSC hat mit seinem Sieg gegen Tabellenführer Uerdingen nicht nur die Liga wieder sehr spannend gemacht, sondern auch im zweiten Spiel in Folge wieder die Stärken im Bereich Zweikampf und Ordnung der letzten Saison gezeigt. Diesmal steigerte er sich aber vor allem spielerisch. Für Trainer Alois Schwartz keine Überraschung.

Qualität in allen Mannschaftsteilen gezeigt

Dass es nun endlich mit dem ersten Heimsieg geklappt hatte freute den Coach, der so der wachsenden Kritik aus dem Umfeld entgegentreten konnte.

„Geduld – dieses Wort kennen nicht mehr viele. Aber ich werde es nochmal hier sagen. Jede Mannschaft braucht auch ein bisschen Zeit. Wir haben auch viel Umbruch gehabt und die Mannschaft hat für mich heute ein fantastisches Spiel abgeliefert in allen Mannschaftsteilen,“ lobte der 51-Jährige auf der PK zum Einen die generelle Entwicklung seiner Elf, zum Anderen die vielen Abschlüsse in der Partie gegen den KFC.

Geduld - diese Wort kennen nicht mehr viele. (Alois Schwartz)

Auch Torjäger Anton Fink, der zum ersten Mal in dieser Saison als Vorbereiter glänzte, wollte in der neu entdeckten Spielfreude des Vorjahresdritten nichts Ungewöhnliches sehen. „Wir wussten ja, dass wir nach vorne hin sehr, sehr viel Qualität haben. Wir haben es die letzten Spiele nicht zu 100% ausspielen können,“ zeigte sich der Angreifer bei Telekom Sport dennoch sichtlich erleichtert über das gute Resultat.

Wir wussten, dass wir nach vorne sehr, sehr viel Qualität haben. (Anton Fink)

Entgegen kam dem KSC dabei auch der Gegner, der grundsätzlich bemüht war, selbst nach vorne zu agieren und sich nicht auf die Defensive beschränkte. Am Mittwoch in Aalen könnte die Konstellation ähnlich sein.

Gerade zu Hause ist der VfR unter seinem neuen Trainer Argirios Giannikis auf Offensivfußball ausgerichtet und ist die Mannschaft mit den meisten Heimtoren der Liga. Gegen Matthias Morys und Co. wird neben der neuen spielerischen also auch die alte defensive Qualität wieder gefordert sein.

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