Luc Holtz verlässt Mannheim – Sechs Abschiede bei Hansa Rostock

Die Zukunftsplanungen laufen auf Hochtouren

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 25.05.26 | 08:44
Hansa Eckfahne im Ostseestadion. © picture alliance/dpa/Revierfoto

Bei Hansa Rostock schreiten die Personalplanungen voran. © picture alliance/dpa/Revierfoto

Zwei Teilnehmer an der 3. Liga 2026/27 sind noch offen. Die SpVgg Greuther Fürth und Rot-Weiss Essen sowie der 1. FC Lokomotive Leipzig und die Würzburger Kickers ermitteln in Relegations- bzw. Entscheidungsspielen die beiden noch fehlenden Drittligisten für die kommende Spielzeit, die schon knapp drei Monate vor dem Start einiges verspricht.

Nicht zuletzt natürlich deshalb, weil mit Fortuna Düsseldorf ein ganz großer Name hinzukommt. Die Rheinländer planen nach dem unerwarteten Abstieg indes keinen längeren Aufenthalt in der Drittklassigkeit und wollen dementsprechend ein schlagkräftiges Team zusammenstellen. Dafür verantwortlich wird allerdings nicht mehr der erst im Winter als Sportvorstand angetretene Sven Mislintat sein, der nach wenigen Monaten wohl schon wieder Geschichte ist. Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch die Trennung ist beschlossene Sache, ebenso wie Samir Arabi als Nachfolger.

Auch für Luc Holtz geht es in der 3. Liga nicht weiter. Der luxemburgische Fußball-Lehrer bestätigte nach dem 3:0-Sieg im Landespokalfinale gegen den VfR Mannheim selbst seinen schon zuvor durchgesickerten Abschied. Während Holtz, dessen Vertrag aufgelöst werden soll, beim FC Metz im Gespräch ist, gilt der 34-jährige Deutsch-Kosovare Orest Shala, der aktuell den portugiesischen Drittligisten CD Mafra trainiert, als designierter Nachfolger.

Saarbrücken bindet Leistungsträger

Hansa Rostock wird den nächsten Anlauf zur Rückkehr in die 2. Bundesliga mit Trainer Daniel Brinkmann unternehmen, allerdings ohne sechs weitere Akteure. Torwart Benjamin Uphoff, Nico Neidhart, Christian Kinsombi, Adrien Lebeau, Max Hagemoser und der von Djurgardens IF nur ausgeliehene Viktor Bergh verlassen den Verein.

Der 1. FC Saarbrücken kann wohl weiter mit zwei Offensivspielern planen, die für die 3. Liga über herausragende Qualität verfügen. Maurice Multhaup hat seinen auslaufenden Vertrag bereits bis 2028 verlängert und bei Florian Pick sind die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit fortgeschritten. Selbiges gilt für Phillip Menzel und Philip Fahrner, sodass der Kader der Saarländer langsam Formen annimmt.