Preußen Münster: Antwerpen kündigt Änderungen an

Nachkäufe im Winter gewünscht

Marco Antwerpen von Preußen Münster

Marco Antwerpen ist mit der Entwicklung beim SCP unzufrieden. ©Imago/Kirchner-Media

Konnte in der letzten Woche noch der Schiedsrichter als Grund für die Niederlage herhalten, kann sich Preußen Münster für das 0:2 gegen Zwickau nur selbst Vorwürfe machen. Leichte Fehler in der Abwehr und vergebene Chancen in der Offensive ließen Trainer Marco Antwerpen klare Worte finden.

Kapitän wieder auf die Bank?

„Die Anzahl der kapitalen Fehler ist bei uns einfach zu hoch. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass wir schon 29 Punkte haben. Mit der Vorstellung aus den letzten Spielen bin ich aber nicht zufrieden. Die Aufstellung gegen Köln wird in jedem Fall anders aussehen“, lautete das Urteil des 47-Jährigen auf der PK nach dem Spiel.

Die Anzahl der kapitalen Fehler ist bei uns einfach zu hoch. (Marco Antwerpen)

Auf wen sich diese Aussage bezieht, scheint recht eindeutig zu sein. Kapitän Simon Scherder, auf dessen Kappe das 0:1 ging, dürfte wieder auf die Bank rücken. Da Ole Kittner auch gegen Köln noch gesperrt sein wird, darf dafür Jannik Borgmann wieder mit einem Einsatz rechnen.

Philipp Hoffmann und Tobias Warschewski, die früh eingewechselt worden waren, um den Bock noch umzustoßen, könnten gegen Fortuna von Beginn an auflaufen. Ob allerdings dadurch die Qualität der Elf gesteigert wird, erscheint fraglich.

Was ist im Winter möglich?

Daher und weil zum Beispiel für den auch nächste Woche noch ausfallenden Niklas Heidemann auf der linken Seite aber auch im zentralen Mittelfeld sowie für Goalgetter Rufat Dadashov echte Alternativen fehlen, hofft der Trainer auf Verstärkung im Winter, auch wenn die finanziellen Mittel knapp sind.

Bereits vor dem Spiel wurde Marco Antwerpen beim „kicker“ zitiert: „Wir sind an einem Punkt, an dem wir die Mannschaft weiterentwickeln und versuchen wollen, oben dran zu bleiben. Das gelingt nur mit Verstärkungen. Die Mitbewerber werden in der Winterpause definitiv nicht schlafen.“  

In diesem Zusammenhang schloss er auch Abgänge im Winter nicht aus. Die Aktivitäten in der kommenden Transferperiode dürften auch Einfluss auf seine eigene Person haben, denn Antwerpens Vertrag endet zum Saisonende und der Verein ist ihm zufolge noch nicht an ihn herangetreten, um das zu ändern. Schon vor Wochen hatte Antwerpen seine Zukunft offen gelassen.

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