Preußen Münster: Drei Wochen Pause für Dadashov

Angreifer verletzte sich gegen Braunschweig

Mit sieben Treffern ist Rufat Dadashov neben Martin Kobylanski gefährlichster Münsteraner.

Musste seinen Kurzeinsatz gegen Eintracht Braunschweig teuer bezahlen: Preußen Münsters Rufat Dadashov. ©Imago/Kirchner Media

Preußen Münster muss in den kommenden drei Wochen auf seinen treffsichersten Mittelstürmer verzichten. Rufat Dadashov zog sich im Montagsspiel gegen Eintracht Braunschweig einen Teilbündelriss im rechten Oberschenkel zu, wie der Verein am Mittwoch vermeldete.

Dadashov kehrte mit einer Verhärtung der Adduktoren von der Länderspielreise mit Aserbaidschan zurück und saß daher gegen die Eintracht bei Anpfiff nur auf der Bank. Nach seiner Einwechslung rund 20 Minuten vor dem Ende verletzte er sich bei einem Schussversuch ohne Gegnereinwirkung.

Drei Spiele verpasst Dadashov definitiv

Wettbewerbsübergreifend erzielte er für die Preußen in dieser Saison 13 Treffer in 14 Spielen. Sechs davon in den ersten beiden Runden des Landespokals, sieben in der Liga. Mit acht Scorerpunkten ist er hinter Martin Kobylanski der torgefährlichste Münsteraner.

Die Spiele gegen Halle, Karlsruhe und Zwickau wird er mit einer Ausfalldauer von drei Wochen definitiv verpassen. Ein Einsatz gegen Fortuna Köln zwei Tage vor Weihnachten könnte knapp werden. Trainer Marco Antwerpen muss seine Offensive, mit 27 Saisontoren die drittbeste der Liga, also umbauen.

Plant Antwerpen weiter mit einer Spitze?

Sollte er beim in Braunschweig praktizierten 4-3-3-System bleiben, dürfte wie am Montag Tobias Rühle als einzige Sturmspitze auflaufen. Falls Antwerpen aber doch zum 3-5-2 zurückkehrt, dürfte erneut ein Flügel- zum Mittelstürmer umfunktioniert werden. Dann wären Philipp Hofmann oder Lukas Cueto heiße Kandidaten für den Platz neben Rühle.

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