Preußen Münster: Teuer bezahlter Sieg

Scherder gesperrt, Klingenburg verletzt

René Klingenburg dirigiert den SC Preußen Münster

René Klingenburg könnte in Rostock erstmals ein Saisonspiel verpassen. ©Imago/Kirchner Media

Eigentlich wäre bei den Preußen nach dem 3:0 über Energie Cottbus Feiern angesagt. Die Fans waren wie angesagt versöhnt worden. Doch der Sieg, mit dem Münster vorübergehend auf Platz fünf kletterte, kam die Mannschaft teuer zu stehen: Eine Verletzung und ein Platzverweis bedeuten Probleme für die englische Woche.

Kobylanski macht Papa froh

Die Story des Abends hatte aber Martin Kobylanski geschrieben. Mit zwei Toren und einer Vorlage gegen den Verein, bei dem er seine Ausbildung genossen hatte, war der 24-Jährige sehr zufrieden. Wie er bei Telekom Sport verriet, sorgte die Anwesenheit seines Vaters Andrzej – selbst Profi und Teil der Bundesliga-Elf von Energie Cottbus – im Stadion für doppelte Freude.

Scherder fehlt in Rostock, Klingenburg auch?

Trainer Marco Antwerpen war natürlich ebenso mit dem Ergebnis des Spiels zufrieden. Auf die Frage nach der Gelb-Roten Karte kurz vor Schluss für Kapitän Simon Scherder monierte er aber vor den Kameras von Telekom Sport die in seinen Augen übertriebene Reaktion des Unparteiischen: „Das war glaube ich sein zweites Foul im Spiel, da gehe ich doch souveräner mit um, da schmeiße ich keinen mehr runter,“ beklagte der SCP-Coach den Platzverweis des Defensivmanns, der nun für die Partie am Dienstag in Rostock ausfällt.

Bereits bei der Niederlage gegen Uerdingen hatte Scherder gelb-rot-gesperrt zuschauen müssen. Doch damit nicht genug, auch auf René Klingenburg müssen die Adler-Träger gegen den FC Hansa womöglich verzichten. Wie Antwerpen der Presse nach dem Spiel mitteilte, erlitt der Neuzugang vom FC Schalke eine Gehirnerschütterung. Der lange Mittelfeldspieler stand bislang in allen Saisonspielen auf dem Platz und ist nach wie vor bester Schütze seines Teams mit vier Toren.

So könnten Sandrino Braun und Kevin Rodrigues Pires, die nach dem 1:4 in Aalen gegen Cottbus auf die Bank befördert worden waren, schnell wieder in die Startelf zurückkehren.

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