Preußen Münster trennt sich von Hübscher

13 Spiele ohne Sieg

Sven Hübscher

Sven Hübscher konnte bei seiner ersten Drittliga-Station keinen Erfolg verbuchen. ©imago images/foto2press

Nach der neuerlichen Niederlage am Samstag gegen Waldhof Mannheim hat Preußen Münster die Reißleine gezogen und sich von Trainer Sven Hübscher getrennt. Schon am vergangenen Montag hatten die Verantwortlichen eine Analyse vorgenommen, an deren Ende damals noch entschieden wurde, mit dem Coach weiterzumachen.

„Es war eine sehr schwere Entscheidung, das Trainerteam von seinen Aufgaben zu entbinden. Beide stellten sich mit aller Kraft in den Dienst des SC Preußen Münster und den mit jungen und entwicklungsfähigen Spielern eingeschlagenen Weg. Dennoch mussten wir nun auf die seit vielen Wochen anhaltende Negativserie reagieren und der Mannschaft die Chance zum Neustart geben“, so Geswchäftsführer Malte Metzelder.

Lernprozess bleibt aus

Nur drei Siege waren dem im Sommer als Nachfolger von Marco Antwerpen gekommenen Fußballehrer gelungen, keine einziger mehr nach dem vierten Spieltag. Mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist die Situation noch nicht hoffnungslos, aber ein dauerhafter Umschwung wurde dem Team unter Führung Hübschers offenbar nicht mehr zugetraut.

Gerade im defensiven Bereich blieb ein Lernprozess bislang aus. Nur zwei Teams kassieren häufiger drei oder mehr GegentrefferSinnbildlich, wie der SCP innerhalb weniger Minuten von 1:0 auf 1:3 zurückfiel gegen den Waldhof. Pech kam hinzu, als beim zweiten Gegentor eine knappe Abseitsstellung übersehen wurde.

Auch gegen Zwickau waren die Defizite in der Abwehr jedoch schon deutlich geworden. Mit gestandenen Akteueren wie Julian Schauerte, Ole Kittner und Simon Scherder kann bei den Abwehr-Fehlern nicht mangelnde Erfahrung als Grund angeführt werden.

Aufbauen kann der noch zu findende neue Mann an der Seitenlinie immerhin auf der Offensiv-Leistung. Nur zweimal blieb der SCP ohne eigenes Tor, 25 Treffer sind ein ordentlicher Wert. Mit unter anderem Seref Özcan (acht Scorer-Punkte) und Rufat Dadashov (sechs Scorer-Punkte) ist durchaus Qualität vorhanden.

Bis ein Nachfolger da ist, trainiert U19-Trainer Arne Barez das Team.

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