SC Paderborn 07: Schonlau lobt Interimstrainer Fulland

Eigengewächs bemängelt fehlendes Selbstbewusstsein im Team

Sebastian Schonlau am Ball.

Im zentralen Mittelfeld des SC Paderborn gesetzt: Sebastian Schonlau. ©Imago

Keine Frage: In Paderborn hatte sich wohl jeder die Saison anders vorgestellt. Natürlich gab es nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga einen großen personellen Umbruch, aber dass der SCP aktuell auf einem Abstiegsplatz der 3. Liga steht, hatte wohl niemand auf der Rechnung. Inzwischen sind die Ostwestfalen seit fünf Spielen ohne Sieg, besonders das 0:6 in Lotte war mehr als deprimierend.

Er hat sofort eigene Ideen eingebracht. (Sebastian Schonlau über Trainer Fulland)

Die Partie war gleichzeitig das Ende von René Müller als Trainer des SC Paderborn 07. Beim 1:1 gegen Fortuna Köln in der Vorwoche saß erstmals Interimscoach Florian Fulland auf der Bank. Für den fand Mittelfeldspieler Sebastian Schonlau im Interview mit dem kicker (Heft 97 vom 01.12.2016) lobende Worte: „Er hat sofort seine eigenen Ideen eingebracht und uns richtig gut auf das Heimspiel gegen Köln vorbereitet. Genauso gut vorbereitet fahren wir jetzt auch nach Zwickau.“

Richtungsweisendes Spiel

Beim FSV müssen die Paderborner am Samstagnachmittag antreten (Anstoß: 14 Uhr, live in der Konferenz im MDR). Sollte der SCP gewinnen, würde er den Aufsteiger, der aktuell auf Platz 19 und damit einen Rang hinter den Ostwestfalen liegt, auf acht Punkte distanzieren. Schonlau weiß natürlich um die Bedeutsamkeit der Partie: „Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Da gibt es nichts zu beschönigen. Ich bin aber komplett davon überzeugt, dass wir dort gewinnen. Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, holen wir die drei Punkte.“

Die Gegner müssen wieder Respekt vor dem SCP haben. (Sebastian Schonlau)

Die eigenen Stärken hat Paderborn bisher aber eindeutig zu selten auf den Platz gebracht. Dafür hat Eigengewächs Schonlau auch eine Erklärung: „Uns hat auf dem Platz oft die nötige Konsequenz gefehlt. Zudem waren wir nicht immer kompakt. Das Selbstbewusstsein war nicht immer da. An all dem müssen wir weiter arbeiten. (…) Wir müssen wieder dahin kommen, dass die Gegner Respekt vor dem SCP haben.“