SC Paderborn: Collins im Casting

Verstärkung für Abwehr gesucht

Paderborns Coach Steffen Baumgart will Defensive stärken

Sucht Verstärkungen für die SCP-Abwehr: Trainer Steffen Baumgart © imago/pmk

Beim SC Paderborn basteln die sportlichen Leiter nach dem gelungenen Saisonauftakt weiter an punktuellen Verstärkungen. Vor dem Ligaspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach (Samstag) stellte sich nach Informationen des Westfalen-Blatts als nächster Kandidat Jamilu Collins im Training vor.

Der Nigerianer, der am Spieltag seinen 23. Geburtstag feiert, kommt als Alternative für die Position auf der linken Abwehrseite in Betracht. Collins war zuletzt beim kroatischen Erstligisten HNK Rijeka gemeldet und ist seit Saisonbeginn vereinslos.

Entscheidung über Verpflichtung offen

Eine Entscheidung über die Verpflichtung von Collins ist noch nicht gefallen. Wie lange das Casting für den Afrikaner bei den Ostwestfalen dauern soll, ist nicht bekannt.

Paderborns Einladung für den Linksfuß, an dem auch der Schweizer Zweitligist FC Aarau Interesse haben soll, ist offenkundig eine Schlussfolgerung von Trainer Steffen Baumgart aus den drei bisherigen Saisonspielen. Denn obwohl der sportlich in der Vorsaison abgestiegene und nur durch die Lizenzverweigerung für Zweitliga-Absteiger 1860 München in Liga drei verbliebene SCP mit bereits sieben Punkten überraschend stark aus den Startlöchern gekommen ist, bereitet Baumgart die Defensive weiterhin noch Kopfzerbrechen.

Vor dem Duell zweier noch ungeschlagener Mannschaften mit Großaspach stehen nämlich für Paderborn bereits sieben Gegentreffer zu Buche. Noch mehr mehr Tore kassierten an den ersten drei Spieltagen in der ganzen Liga lediglich der Hallesche FC (acht Gegentreffer) und Schlusslicht VfL Osnabrück (neun).

Ob Collins die Schwächen in der Abwehr des früheren Bundesligisten verringern würde, muss zunächst als dahingestellt gelten. Jedenfalls hatte sich der Defensivspezialist in Rijeka seit seiner Verpflichtung vor gut viereinhalb Jahren offenbar kaum für höhere Aufgaben empfohlen.

In den zurückliegenden vier Spieljahren war Collins praktisch durchgehend an andere kroatische Klubs, darunter zuletzt in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison Zweitligist HNK Sibenik, ausgeliehen worden. Offenbar wegen mangelnder Entwicklung jedoch erhielt der Linksverteidiger in Rijeka keinen neuen Vertrag mehr.

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