SC Paderborn: Krösche tritt die Euphoriebremse

Sportchef moniert Chancenverwertung

SCP-Sportchef Markus Krösche beklagt mangelnde Konsequenz

Mit Chancenverwertung unzufrieden: SCP-Sportchef Markus Krösche © imago/Oliver Ruhnke

Nach dem Traumstart von Spitzenreiter SC Paderborn in die neue Saison bemüht sich die sportliche Leitung um Bodenhaftung. Sportchef Markus Krösche tritt nach dem 3:2-Erfolg bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers wie zuvor schon Trainer Steffen Baumgart bewusst die Euphoriebremse.

Wir müssen unsere Möglichkeiten konsequenter zu Ende spielen. (SCP-Sportchef Markus Krösche)

„Wir müssen einfach unsere Möglichkeiten konsequenter zu Ende spielen“, monierte Krösche in der Neuen Westfälischen den teilweise fahrlässigen Umgang der SCP-Angreifer beim letztlich glücklichen Sieg in Würzburg: „Dann haben wir auch früher Ruhe.“

Klare Vorsprünge keine Erfolgsgarantie für SCP

Die Mahnungen des Ex-Profis kommen nicht von ungefähr. In Würzburg verspielte Paderborn nach einer 2:0-Führung wie schon zum Saisonauftakt beim Halleschen FC (4:4 nach 4:1) einen klaren Vorsprung. Immerhin jedoch kamen die Ostwestfalen bei ihrem sechsten „Dreier“ in Folge anders als beim Remis in Halle trotz des vorübergehenden Ausgleichs des Gegners noch einmal zurück.

Wie Krösche hatte auch Baumgart schon kurz nach dem Abpfiff in Würzburg die mangelnde Entschlossenheit bei der Verwertung von Tormöglichkeiten beklagt. Beim Anschlusstor der Kickers „hättten wir schon 3:0 oder 4:0 führen müssen“, meinte der Coach.

Vor dem westfälischen Duell mit dem auswärts noch ungeschlagenen Rivalen Preußen Münster übte Baumgart allerdings auch an der Abwehr Kritik. Aus Sicht des Coaches, der saisonübergreifend in Paderborns 16 Pflichtspielen seit seinem Amtsantritt im vergangenen Frühjahr noch immer ungeschlagen ist, war die Abwehr des früheren Bundesligisten bei Würzburgs zweitem Treffer zu passiv.

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