SC Paderborn: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Massih Wassey im Trikot des SC Paderborn

Überzeugt beim SCP: Massih Wassey ©Imago/pmk

Der SC Paderborn ist auf dem Weg zurück in die zweite Liga. Nach 15 Spieltagen stehen die Ostwestfalen mit 37 Punkten klar auf Platz eins – sechs Punkte beträgt der Vorsprung bereits zum Zweiten Fortuna Köln. Welchen Beitrag konnten die Neuen leisten? Liga-Drei.de analysiert die Vorstellungen der Zugänge.

Jamilu Collins
Nach seinem Wechsel fand sich der linke Mittelfeldspieler zunächst in der zweiten Mannschaft wieder. Doch Collins kämpfte sich heran und wurde belohnt: Im elften Saisonspiel gegen Zwickau durfte er von Beginn an starten und machte ein richtig starkes Spiel.

Auch in den folgenden drei Partien stand der Nigerianer in der Startelf, seine Leistungen aber ließen nach. Aktuell hat er seinen Platz vorerst verloren, gegen Osnabrück (3:0) kam Collins nicht zum Einsatz.

Matthias Stingl
Der beim FC Bayern ausgebildete Rechtsverteidiger mischte bislang viermal im Profiteam mit, darunter einmal über 45 Minuten. In der bislang stark aufspielenden Paderborner Mannschaft schickt sich der 19-Jährige an, den Status des Mitläufers rasch abzulegen. Bislang jedenfalls spielt der Youngster nicht bloß munter mit, er entwickelt sich mehr und mehr zu einer echten Option.

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Dennis Srbeny
Der Angreifer legte in Paderborn einen Raketenstart hin, in zwölf Pflichtspielen sammelte Srbeny satte 15 Scorerpunkte. Aktuell fehlt der Berliner dem SCP verletzungsbedingt. Sein Ausfall wiegt ohne Frage schwer, auch wenn die Paderborner das Feld weiter dominieren.

Marlon Ritter
Die nächste starke Neuverpflichtung des SCP! An die Quote von Srbeny kommt der Leihspieler von Fortuna Düsseldorf zwar nicht heran, seinen Wert stellte Ritter jedoch trotzdem unter Beweis. Der 23-Jährige hat ein wenig Anlauf benötigt, um beim SCP warm zu werden. Seit dem elften Spieltag hat sich Ritter jedoch festgespielt, er schoss drei Tore und legte einen weiteren Treffer auf.

Darryl Geurts
Der 23-Jährige bekam zu Saisonbeginn seine Einsatzzeiten, doch das hat sich rasch geändert. Seit dem vierten Spieltag stand Geurts nicht mehr auf dem Platz, der 23-Jährige hat den Anschluss verloren und findet sich aktuell in der zweiten Mannschaft wieder. Derzeit spricht wenig dafür, dass sich daran etwas ändert.

Sebastian Wimmer
Im defensiven Mittelfeld ist der Österreicher eine Option, aber keine Stammkraft. Die Zwischenbilanz ist ernüchternd, denn der 23-Jährige kommt nicht so recht zum Zug. In den vergangenen fünf Partien reichte es nur noch zu drei Kurzeinsätzen, zweimal musste Wimmer von der Bank aus zuschauen.

Dennis Srbeny jubelt für den SC Paderborn

Leistungsträger Dennis Srbeny fällt momentan verletzt aus ©Imago/foto2press

Massih Wassey
Der Allrounder im Mittelfed ist einer der herausragendsten Kräfte im Team der Westfalen. Sechs Tore und zwei Assists sind ein bärenstarker Wert für einen Spieler, der vornehmlich im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommt. Wassey dirigiert das Paderborner Spiel und ist daher eine echte Verstärkung.

Leon Fesser
Der 23-Jährige ist von einem Platz in der ersten Elf derzeit meilenweit entfernt. Eine Minute stand Fesser bislang in der dritten Liga auf dem Feld. Der Innenverteidiger ist gegen das gesetzte Abwehrduo Schonlau/Strohdiek bislang ohne Chance. Als Alternative zu den Stammspielern dennoch ein sinnvoller Transfer.

Leopold Zingerle
Der Torhüter etablierte sich in Paderborn gleich als Stammkraft. Im Tor des SCP verrichtet der ehemalige Magdeburger einen mehr als ordentlichen Job und zählt ohne Frage zu den besten Schlussmännern der Liga. Fünfmal hielt der Keeper bislang in dieser Saison zu null.

Christopher Antwi-Adjej
Der Youngster war vor der Saison ein Nobody, kam von Oberligist TSG Sprockhövel. Umso erstaunlicher ist daher die Entwicklung des 23-jährigen Mittelfeldspielers, der in 13 von 15 Duellen in der Liga zum Einsatz kam und ansatzlos zu überzeugen wusste.

Ron Schallenberg
Der 19-Jährige mischt munter bei den Profis mit und soll Erfahrungen sammeln. Spielpraxis gibt’s allerdings vorerst ausschließlich in der zweiten Mannschaft. Dort ist Schallenberg eine feste Größe.

Fatih Ufuk
Auch Ufuk stammt aus den eigenen Reihen und ist vorerst für die Reserve der Paderborner vorgesehen.

Dardan Karimani
Der 18-Jährige ist längst noch keine Option für Trainer Steffen Baumgart. Spielpraxis sammelt Karimani ebenfalls in der zweiten Mannschaft, ist dort allerdings noch keine Stammkraft.

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