Sportfreunde Lotte: Fascher will auf Atalan-Arbeit aufbauen

Will Lotte weiter offensiv spielen lassen: SFL-Trainer Marc Fascher

Lottes neuer Trainer Marc Fascher © imago/osnapix

Der neue Trainer Marc Fascher sieht bei den Sportfreunden Lotte nach seinen ersten Arbeitstagen keinen Anlass zu gravierenden Eingriffen in die Mannschaft und die taktische Ausrichtung.

Weitgehend will sich der 48-Jährige nach eigener Aussage bei seinem ersten ausführlichen Medientermin seit seinem Amtsantritt in der vergangenen Woche, auf die Grundlagen seines Vorvorgängers Ismail Atalan stützen.

Mein Ruf als Defensivspezialist ist Schmarrn. (SFL-Trainer Marc Fascher)

Der Mitte Juli zum Zweitligisten VfL Bochum gewechselte Erfolgscoach der Westfalen sei bei den SFL sehr offensivfreudig gewesen, was auch Faschers genereller Philosophie entspricht.

„Vielleicht stelle ich das Team einen Tick kontrollierter ein, aber das ist nur eine Nuance. Mein Ruf als Defensivspezialist ist Schmarrn“, sagte der gebürtige Hamburger laut der Neuen Osnabrücker Zeitung, vor seinem schon zweiten Punktspiel in sechs Tagen auf Lottes Bank am Dienstag im Derby gegen den westfälischen Rivalen SC Paderborn, zu seiner grundsätzlichen Spielweise.

Lob für Aufmerksamkeit der SFL-Spieler

Angesichts der jüngsten Turbulenzen in Lotte mit dem Rücktritt von Atalans Nachfolger Oscar Corrochano nach nur 13 Tagen zollte der frühere Coach von Hansa Rostock seinen neuen Spielern großes Lob. Seine Arbeit und Bemühungen um Rückkehr zur Normalität würden dadurch sehr erleichtert, dass die SFL-Profis „alle Antennen ausgefahren“ hätten.

Durch Lottes ersten Punktgewinn in der neuen Saison am vergangenen Wochenende beim FSV Zwickau (1:1) gelang Fascher ein durchaus achtbares Comeback im deutschen Profi-Fußball.

Für seine Heimpremiere beim Pokal-Viertelfinalisten der vergangenen Saison, der auf Fascher bis zu seiner Verpflichtung wie „die Gallier“ wirkte, strebt der Norddeutsche im Duell der Nachbarn mit dem SCP nun den ersten Erfolg an.

Keinesfalls müsse sich seine Mannschaft vor dem renommierten Gegner, der die beiden letzten Pflichtspiel-Vergleiche mit den SFL 3:1 gewann, verstecken. Auch Paderborn habe einen Umbruch vollziehen müssen und sei deswegen momentan noch besonders in der Defensive anfällig.

Als größte Schwäche seines Teams hat „Offensiv-Fan“ Fascher in Zwickau ausgerechnet die Tor-Erfolgsquote ausgemacht: „Wir brauchen eine Steigerung in der Chancenverwertung.“

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