Sportfreunde Lotte: Matthias Rahn im Fokus

Abwehrmann wird beobachtet

Matthias Rahn am Ball für die Sportfreunde Lotte

Geht bei den Sportfreunden voran und weckt dadurch scheinbar Begehrlichkeiten: Matthias Rahn. ©Imago/Noah Wedel

Am morgigen Mittwoch, wenn die Sportfreunde Lotte in Jena gastieren, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Tecklenburger fraglich: Die Rede ist von Matthias Rahn, der im Spiel gegen Fortuna Köln trotz ausgekugelter Schulter durchspielte und momentan an den Folgen der Verletzung laboriert.

Jedoch ist es schwer vorstellbar, dass sich der zähe Abwehrmann die Partie entgehen lässt. Bereits gegen den Halleschen FC konnte ihn eine klaffende Wunde am Kopf nicht aufhalten, Rahn spielte durch. Für die Sportfreunde ist Rahn jedoch nicht nur wegen seiner Nehmerqualitäten wichtig.

Als Turm in der Schlacht geht er in der SFL-Defensive voran, fehlte lediglich zweimal in der laufenden Saison. Beide Spiele konnte Lotte nicht gewinnen. Zusammen mit Adam Straith bildet Rahn ein funktionierendes Innenverteidiger-Duo: Lotte stellt mit einem Gegentorschnitt von 1,07 die fünftbeste Abwehr der Liga.

Abwehrmann wird beobachtet

Die Entwicklung Rahns, der seine insgesamt fünfte Saison am Lotteraner Autobahnkreuz spielt, geht konstant nach oben. Verborgen bleibt dies der Konkurrenz nicht, wie Rahns Berater Jan Dreyer gegenüber Liga-Drei.de andeutet. „Wir wissen, dass ihn Vereine beobachten, beschäftigen uns aber nicht genau damit“. Handlungsbedarf besteht aus Lotteraner Sicht jetzt jedoch nicht, denn der Vertrag mit dem Abwehrspieler läuft noch bis 2020.

Allerdings ist ein Verbleib über den Sommer hinaus nicht ganz sicher, wie Dreyer weiter ausführte. „Wenn jemand im Sommer ernst macht, müssen wir uns gemeinsamen mit den Sportfreunden damit beschäftigen.“ Unwahrscheinlich ist ein Interesse im Sommer freilich nicht, allerdings bleibt abzuwarten, welcher Verein bereit wäre, eine fällige Ablösesumme zu bezahlen.

Aktuell beschäftigen dürften Rahn diese Überlegung nicht, hat er als Leader bisher und besonders zuletzt bewiesen, dass er dem Mannschaftserfolg in Lotte alles unterordnet. Zumal die kommende Partie gegen Jena volle Konzentration erfordert: Bei einem Sieg könnte der Konkurrent auf 13 Punkte distanziert werden.

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